Am 26. Spieltag der Verbandsliga Südbaden können der SV 08 und der FCA den Keller aufmischen.
Ganz fix ist es rechnerisch zwar noch nicht, dennoch darf man dem SV 08 Laufenburg ziemlich sicher bereits zum Klassenerhalt in der Verbandsliga Südbaden gratulieren. Die meisten Zweifel an einer weiteren Saison in Südbadens höchster Spielklasse ließen die Nullachter dank einer furiosen Hinrunde schon früh verstummen.
Bei 15 Punkten Vorsprung auf die Sportfreunde aus Elzach-Yach, die den ersten Abstiegsrang 13 innehaben, darf die Elf von Neu-Trainer Klaus Gallmann den tabellarischen Fokus in den verbleibenden fünf Partien neu legen.
Die nächste Chance, Platz sechs zu verteidigen, bietet sich dabei am Samstag (15.30 Uhr) im Gastspiel beim SV 08 Kuppenheim. Die Hausherren liegen mit 22 Punkten auf Rang 14 und befinden sich in akuter Abstiegsgefahr. Die Nullachter aus Kuppenheim gehören seit 2013 der Verbandsliga Südbaden an und belegten in der vergangenen Saison noch Platz fünf. Aktuell haben sie 22 Punkte auf ihrem Konto und laufen damit, fünf Spiele vor Schluss, Gefahr, sich nach 13 Jahren aus der Verbandsliga verabschieden zu müssen.
Die Kuppenheimer haben am letzten Samstag beim Tabellenletzten FC 08 Villingen II 0:4 verloren. Personell sieht’s beim SVL nicht rosig aus. Yannis De Cassan ist gesperrt. Luka Schmidt und Bruder Mika fehlen ebenso wie Emanuel Esser.
Weiterhin die Chance auf Relegationsrang zwei hat der FC Auggen. Trotz der bitteren 1:2-Niederlage gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt hat sich tabellarisch kaum etwas getan. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, aber leider nicht die Tore. Als wir sehr drückend waren, gelang Wolfenweiler ein Sonntagsschuss“, kommentierte FCA-Spielertrainer Bastian Bischoff die Pleite am vergangenen Wochenende.
Weil sich vor Wochenfrist aber auch der Zweitplatzierte SC Lahr geschlagen geben musste (1:3 gegen 1. FC Rielasingen-Arlen), beträgt der Auggener Rückstand noch immer fünf Punkte. Nun bekommen es die Rebländer mit Aufsteiger FC RW Salem zu tun, der sich Schritt für Schritt aus dem Keller gearbeitet hat. Zwar sind die Rot-Weißen mit 28 Punkten alles andere als gerettet, aber dennoch gut in Form.