FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner steht in der Kritik. Foto: TH Fotografie/Thomas Hess

Eine Saison zum Vergessen neigt sich für den FC Basel dem Ende entgegen.

Im letzten Heimspiel in dieser Spielzeit musste sich der FC Basel am Himmelfahrtstag dem Gast aus St. Gallen mit 1:3 geschlagen geben. Annähernd 30 000 Zuschauer machten sich einmal mehr enttäuscht auf den Heimweg.

 

So ist nun klar, dass der FCB in der kommenden Saison international nicht stattfinden wird. Nach einem vielversprechenden Start in der Vorrunde, sind die „Bebbi“ nach der Winterpause komplett eingebrochen. Es besteht also Redebedarf. Vor allem Stephan Stephan Lichtsteiner steht in der Stadt am Rheinknie in der Diskussion. Mit ihm hat der FC Basel in dieser Spielzeit alle Ziele aus den Augen verloren. Es könnte also durchaus sein, dass nicht nur der eine oder andere Spieler beim FCB keine Zukunft hat, sondern auch der Trainer nach der Saison seinen Hut nehmen muss.

Die erste Halbzeit endete torlos. Beide Mannschaften agierten mit großem Einsatz, aber Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Aufregung gab’s in der 13. Minute, als Baldé vom St. Galler Schmid im Strafraum gefoult wurde. Der VAR hatte es jedoch besser gesehen und verlegte den Tatort außerhalb des Strafraums.

Sechs Minuten nach der Pause lagen die „Bebbi“ mit 0:1 zurück. Nach einem Schuss, der geblockt wurde, schlenzte Baldé den Ball an FCB-Keeper Hitz vorbei ins Netz.

Der St. Galler Auswärtssieg nimmt Gestalt an, als Boukhalfa auf 2:0 (78.) erhöht. Trotz des Rückstands geben sich die Basler aber nicht geschlagen, drängen auf den Anschlusstreffer. Der fällt dann auch in der 88. Minute. Vouilloz verlängert eine Freistoß-Flanke von Koindredi per Kopf. Doch nicht einmal eine Minute später lösten sich die Hoffnungen wieder auf, weil der FC St. Gallen die passende Antwort parat hatte. Ein hoher Ball landet bei Scherrer, der Schmid stehen lässt und den Ball eiskalt im Basler Gehäuse unterbringt. Für den 17-jähriger St. Galler ist es das erste Super-League-Tor. Damit war die Messe gelesen, und der FC Basel kann sich in der kommenden Spielzeit voll und ganz auf die Meisterschaft und Pokal konzentrieren. Wollen die Basler in der Spielzeit 2026/27 wieder in die Erfolgsspur einbiegen, müssen die Verantwortlichen an etlichen Stellschrauben drehen.

Tore: 0:1 (51.) Baldé, 0:2 (78.) Boukhalfa, 1:2 (88.) Vouilloz, 1:3 (89.) Scherrer.