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Freudenstadt Coronavirus: Manufaktur stellt Schutzmasken her

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Statt Hemden werden jetzt Schutzmasken genäht. Foto: Unternehmen

Freudenstadt - Die Nachfrage nach Atemschutzmasken ist durch die Ausbreitung des Coronavirus drastisch in die Höhe geschnellt. Für Modehersteller hingegen ist das Geschäft völlig eingebrochen. Da liegt es Nahe, Produktion und Verkauf von maßgeschneiderten Hemden auf Schutzmasken umzustellen.

So geschehen bei Stefan Werner aus Freudenstadt, der selbstständiger Vertriebspartner des Modeunternehmens Befeni ist. Normalerweise werden bei Befeni Hemden und Blusen nach Maß oder Accessoires wie Krawatten und Hosenträger hergestellt. Im Januar habe man bereits damit begonnen nebenher Gesichtsmasken in kleineren Mengen anzufertigen. Inzwischen werde überwiegend Atemschutz produziert, sagt Werner.

Weitere Verbreitung eindämmen

Bei den Masken handelt es sich zunächst einmal um keinen medizinischen Mundschutz, der einen selbst vor einer Ansteckung bewahrt. Sie sollen dazu dienen die weitere Verbreitung des Erregers einzudämmen. Allerdings kann man sie nachrüsten. "Die Masken bestehen aus zwei Stoffschichten, zwischen die ein Aktivkohlefilter eingesetzt werden kann. Damit würden sie dann dem FFP2-Standard entsprechen", erklärt Werner. Momentan arbeite man daran, ausreichend Filter zu besorgen, um diese dann bei Werner zum Einkaufspreis mit anzubieten.

Idee stammt von Schneiderin

Die Masken werden in einer eigenen Manufaktur in der thailändischen Hauptstadt Bangkok produziert, wobei das Unternehmen das Wohlergehen der etwa 150 Schneider durch faire Bezahlung und hohe Ansprüche an die Arbeitsstätte sicherstelle, so Werner.

Die Idee, in diesen Krisenzeiten Atemschutzmasken herzustellen, käme sogar von einer Schneiderin. Die Umstellung der Produktion diene letztlich auch dazu die Arbeitsplätze der Belegschaft zu sichern.

Der Gewinn aus dem Verkauf der Masken soll vollständig an die Universitätsklinik Essen gehen und dort zur Forschung gegen das Coronavirus eingesetzt werden.

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