Dass das Freibad in Sulz angenommen wird, davon ist Hans-Peter Fauser überzeugt. Ein Tag sticht besonders hervor.
Größer hätten die Unterschiede nicht sein können. Als das Freibad Susolei am 10. Mai seine Pforten für die Frühschwimmer öffnete, herrschten für die Sportler sportliche 2°C Außentemperatur.
Als der Erste Beigeordnete Ende Juni eine Zwischenbilanz zieht, surren im Bürgersaal mehrere Ventilatoren und die Stadträte nehmen die bereitstehenden kühlen Getränke rege in Anspruch.
Lob an die Mitarbeiter
Die gefühlte Temperatur des Tages liegt irgendwo um die 30 °C. Im Zuschauerbereich ist gähnende Leere. Wo sind denn die Sulzer – vielleicht im Freibad?
Das könnte sein. „Am Sonntag, 22. Juni, haben wir 3000 Besucher gezählt“, nennt Fauser eine Größenordnung. „Da war es proppenvoll“, erinnert er sich. Und richtet ein großes Lob an die Mitarbeiter des Bades. „Der Job ist manchmal mehr als herausfordernd“, fasst Fauser die mitunter auch stressigen Situationen zusammen.
„Der Kiosk läuft“
Mit Stand 30. Juni haben seit Saisoneröffnung fast 25 000 Schwimmbegeisterte ihren Weg ins Susolei gefunden. „Wir wollen die 60 000er-Marke knacken“, ruft Fauser, selbst ein passionierter Frühschwimmer, in Erinnerung.
Dabei befindet man sich auf einem guten Weg. Doch nicht nur das kühle Nass lockt. „Der Kiosk läuft gut“, hält der Beigeordnete fest. Und ergänzt: „Der Mittagstisch läuft.“
Alte Bekannte
Denn: Wer im Freibad nur etwas am Kiosk essen möchte, kann auch – wie die Jahre zuvor – ins Susolei kommen. So kann der Kiosk auch als Mittagstisch für Handwerker dienen.
Dort sorgen schon im zweiten Jahr Dusan und Tina Zabcic bestens für das leibliche Wohl der Gäste. Vielen bekannt als die ehemaligen Besitzer des „Hechts“, bringen sie Pommes, Burger, Currywurst und Co. an hungrige Schwimmer und alle, die gerne vorbeikommen wollen. Aber auch die „gut bürgerliche Küche“ steht auf dem Speiseplan.