Das Altensteiger Freibad öffnet seine Pforten in diesem Jahr am Sonntag, 12. Mai.
Ab dann kann man täglich von 10 Uhr bis 19 Uhr schwimmen, vom Ein-Meter-Brett springen, Tischtennis und Volleyball spielen, durch die Röhre der langen Rutsche schliddern und unter schattenspenden Bäumen entspannen Wer Durst und Hunger verspürt, wird am Kiosk fündig.
Neu ist ein frei empfangbares WLAN, und die Außenfassaden der Freizeitanlage im Oberen Tal wurden komplett gestrichen.
Wenn das Rolltor am Haupteingang hochgezogen wird, ist das Kassenhäuschen besetzt. Die Fachangestellten für Bäderbetriebe haben darauf geachtet, dass die Chemie und Temperatur im 50 Meter langen Becken stimmen, die Funktionsfähigkeit von Geräten und technischen Anlagen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.
Eltern können Kleinkinder im Blick behalten
Mitarbeiter des städtischen Bauhofs haben Rasenflächen gemäht, Sträucher zurückgeschnitten und Hecken so gestutzt, dass Eltern nach Auskunft des kaufmännischen Werkleiters Florian Weinhardt jetzt von der Liegewiese aus den freien Blick zum Kleinkindbereich haben.
Gespeist wird das Freibad vom Wasser der Prim- und Thannbachquellen. Die Aktivkohle-Filteranlage wurde gereinigt.
Rutsche bei Jugendlichen beliebt
Die Rutsche ist 70 Meter lang und besonders bei Jugendlichen beliebt, ebenso das Ein-Meter-Sprungbrett. An mehreren Orten stehen Tischtennisplatten, Bälle und Schläger werden gestellt.
Wer sich in den Kabinen umzieht, kann die Kleidungsstücke in abschließbare Fächer deponieren und sollte, darauf wird vom Personal Wert gelegt, warm duschen.
Mießler tritt Kochs Nachfolge an
Nach elf Jahren hat der bisherige Leiter der Altensteiger Badebetriebe, Stefan Koch, gekündigt. Sein Nachfolger ist Stefan Mießler. Unterstützt wird er in dieser Saison von David Mössig und Lucas Tuda, der im Juli seine Ausbildung abschließt und übernommen werden soll. Außerdem steht Rettungsschwimmer Joachim Koppenhöfer bereit, und mit der DLRG wurde ebenfalls Kontakt aufgenommen. Die Kasse ist unverändert mit Brigitte Koppenhöfer sowie weiteren Mitarbeitern und Aushilfen besetzt.
Mit Beginn der Freibadsaison ist auch der Kiosk von Pächter Alexander Grössel geöffnet, ebenso der Biergarten neben dem Haupteingang.
Preis bleibt unverändert
Die Eintrittspreise bleiben, laut Weinhardt gegenüber dem vergangenen Jahr gleich, auch der Feierabendtarif. Weitergeführt wird die Treueaktion für Energiekunden der Stadtwerke.
Sollte das Wetter mitmachen, rechnet der kaufmännische Werkleiter bis zum Ende der Saison – voraussichtlich am 8. September – mit rund 40 000 Badegästen.
Die jährlichen Betriebskosten für das Freibad in Altensteig und das Hallenbad in Walddorf belaufen sich auf insgesamt rund 600 000 Euro.