Der Gefahrgutzug der Feuerwehr des Schwarzwald-Baar-Kreises hat einen neuen Gerätewagen erhalten.
Dieser wurde am Rande der Dienst- und Verbandsversammlung in Schwenningen übergeben. Insgesamt wurden für das Fahrzeug mit Ausstattung 960 000 Euro investiert. Davon bezuschusste das Land einen Betrag von 150 000 Euro.
38 Jahre war der alte Gerätewagen Gefahrgut (GW-G) der Fachgruppe Chemie am Standort bei der Feuerwehr Donaueschingen im Einsatz. Jetzt wurde es Zeit für einen Ersatz. Kreisbrandmeister Florian Vetter berichtete, dass man sich mit dem Projekt Neuanschaffung gut drei Jahre beschäftigte.
Das Fahrzeug vom Typ MAN und mit Aufbau des deutschen Herstellers Iturri, ist nach der gültigen Norm ausgestattet und hat verschiedene Gerätschaften und Ausstattungen an Bord, wie Chemikalienschutzanzüge und Atemschutzgeräte, Chemikalienpumpen und Auffangwannen, Gefahrstoff- und Einsatzunterlagen sowie explosionsgeschützte Funkgeräte und Gasmessgeräte. Außerdem verfügt es über Abdichtmaterialien, Erdungsmaterial und beispielsweise einen Stromerzeuger.
Mitglieder aus mehreren Feuerwehren
Der Gefahrgutzug des Schwarzwald-Baar-Kreises ist nicht an einem einzigen Ort stationiert, sondern setzt sich aus spezialisierten Komponenten verschiedener Feuerwehren im Landkreis zusammen, um eine effektive Abdeckung zu gewährleisten. Hierzu gehören die Feuerwehr Villingen-Schwenningen, hier ist die Messkomponente (Strahlenschutz) des Zuges stationiert, die für das Aufspüren und Identifizieren von Gefahrstoffen zuständig ist.
Die Feuerwehr Blumberg stellt die Dekontaminationseinheit (Dekon-Einheit) zur Verfügung, die für die Reinigung von Einsatzkräften und Geräten nach Kontakt mit gefährlichen Substanzen verantwortlich ist. Schließlich die Feuerwehr Donaueschingen, die den Gerätewagen Gefahrgut stationiert hat, der spezielle Ausrüstung für die technische Hilfeleistung bei Gefahrgutunfällen mitführt.