Von unheilvollen Vorhersagen, dunklen Wolken und einem heftigen Schauer ließen sie sich nicht abschrecken. Viele Besucher kamen zum Wildberger Schäferaktionstag.
Die Wettervorhersagen ließen ja so einiges befürchten. Und so mancher banger Blick ging denn auch am Sonntag gen Himmel über Wildberg. Doch das konnte die Wildberger und andere Schäferfreunde nicht wirklich schrecken – auch nicht die Schafe und Ziegen, die heimlichen Hauptdarsteller des Schäferaktionstages in Wildbergs historischer Klosteranlage.
Die Veranstalter von Stadt Wildberg und dem Verein „Für Wildberg“ konnten sich mitten in den Pfingstferien über eine zahlreiche Gästeschar bei der Traditionsveranstaltung freuen.
Auf dem Areal vor der Musikschule und rund um den Klosterbrunnen war schon um die Mittagszeit – kurz nach einem kurzen, aber heftigen Regenschauer – gelöste Stimmung und reges Treiben. Wieder einmal ging es in der Schäferlaufstadt um die Schafe, die Schäfer, die Scherer und die Produkte, die aus der Wolle produziert werden können.
Kinder konnten sich dort auch beim Basteln austoben
Witterungsgeschützt unter Pavillons ging es um das Handwerk rund um die Wolle – ob nun das Weben, Stricken oder Häkeln. Kinder konnten sich dort auch beim Basteln austoben.
Daneben präsentierten sich einige Wildberger Vereine dem neugierigen Publikum. Da war der Schwarzwaldverein ebenso vertreten wie das Schäferwagenhotel oder die Schäferlauffreunde.
Wildberg kann auf seine Vereinslandschaft bauen
Dass Wildberg auf seine Vereinslandschaft bauen kann, das zeigte auch die Verpflegung beim Aktionstag. Die hatten die Ehrenamtlichen des Kleintierzuchtvereins und des TSV Wildberg unter ihre Fittiche genommen. Neben Klassikern gab es auch Spezialitäten wie Lammburger und Lammwürste zum Genießen.
Für Unterhaltung sorgten neben den Scherern, die zeigten, wie man Schafe richtig und professionell schert, die Musiker der „Radler-Musikanten“ und der Stadtkapelle Wildberg.