Eine zusätzliche Belastung von 172 Tonnen Kohlendioxid hat Ullrich Janetzko für den Schienenersatzverkehr im Kinzigtal berechnet.
„Unzumutbare Einschränkungen im Bahnverkehr und eine zusätzliche Umweltbelastung hat Ullrich Janetzko aus Schenkenzell dazu bewogen, sich in einem Schreiben an zahlreiche Organisationen über den derzeitigen Schienenersatzverkehr im Kinzigtal zu beschweren.
Dabei hat Janetzko auch ausgerechnet, wie viel Kohlendioxid durch die fehlenden Zughalts in Schenkenzell und Loßburg zusätzlich ausgestoßen wird.
Seit Ende 2024 werden auf der Bahnstrecke der SWEG von Hausach nach Freudenstadt die Haltestellen Schenkenzell und Loßburg zu bestimmten Zeiten nicht mehr angefahren.
Wie sich die Berechnung aufschlüsselt
Um die Bürger pünktlich zu den benachbarten Bahnhöfen zu bringen, wurde ein Schienenersatzverkehr mit Reise- und Kleinbussen eingerichtet. Dadurch entsteht laut Berechnung von Janetzko innerhalb von zwei Jahren – bis Ende 2026 – eine zusätzliche Kohlendioxid-Belastung von 172 Tonnen. Täglich beliefe sich die Belastung auf 235,32 Kilogramm.
Um diese Belastung zu berechnen hat der Schenkenzeller einerseits den Fahrplan zugrunde gelegt, andererseits den jeweiligen Dieselverbrauch von Bus und Van berechnet und die dadurch entstehende Kohlendioxid-Belastung mit der Zahl der jeweiligen Fahrten multipliziert.
Hinzu kommt seiner Einschätzung nach eine weitere Belastung, da viele Bürger aufgrund der Einschränkungen auf den eigenen Personenwagen ausweichen würden.