Sandro Bosster (links) weist Leon Hayer vor seiner Einwechslung ein. Foto: Andreas Wagner

Der FC Holzhausen hatte im ersten Testspiel überraschend seinen neuen Co-Trainer an der Seitenlinie. Ebenso stößt ein letzter Spieler zum Kader des Verbandsligisten.

Mit fünf der sieben neuen Spieler startete der FC Holzhausen im Testspiel gegen Verbandsligaaufsteiger FC Rottenburg. Außerdem war ein weiterer Neuzugang dabei, allerdings auf der Bank. Der neue Co-Trainer ist im Kreis ein bekanntes Gesicht und wurde Ende der Woche dem Team vorgestellt und war nun direkt an der Seite von Cheftrainer Daniel Seemann im Einsatz.

 

Sandro Bossert, der zuletzt noch Spielertrainer bei den TSF Dornhan war, ist nun Co-Trainer beim Verbandsligisten. Zwar verlor seine neue Mannschaft in ihrem ersten Vorbereitungsspiel 1:2 gegen den Gast aus Rottenburg, allerdings stand auch fast ein komplett neues Team auf dem Platz. Gleichzeitig fehlten mit Janik Michel oder auch Nils Schuon wichtige Spieler komplett oder kamen erst in der zweiten Hälfte des Spiels zum Einsatz, als Holzhausen 0:2 in Rückstand war. Hier sahen Bossert und Seemann immerhin eine bessere zweite Halbzeit.

Bossert erzählte nach der Partie, wie es zum Wechsel gekommen war. „Das kam kurzfristig. Geplant war ein Jahr Pause. Ich hatte meinen Pass zurück zu meinem Heimatverein Wittendorf übertragen lassen, um dann dort auch mal in der zweiten Mannschaft zu spielen. Dann kam letzte Woche der Anruf und es ging schnell.“

Aushängeschild

Überzeugt hatte Bossert, der erst vor kurzem Vater geworden war, die Chance bei einem höherklassigen Verein als Trainer zu arbeiten. „Holzhausen ist das Aushängeschild im Bezirk. Die Chance werde ich so schnell nicht wiederbekommen. Überzeugt hat mich auch Dani Seemann. Wenn Holzhausen anruft, legt man den Hörer nicht gleich weg.“

Seemann sagte über seinen neuen Trainerkollegen: „Sandro wurde mir empfohlen, dann haben wir uns ein paar mal ausgetauscht und waren auf einer Wellenlänge.“

Noch ein neuer Spieler

Finanzchef Bernd Plocher kennt Bossert bereits, auch weil sein Sohn in Dornhan Fußball spielte. „Wichtig ist, dass sie die Mannschaft ideal führen können und dass Dani Unterstützung hat. Somit ist die Kaderplanung nun auch abgeschlossen“, so Plocher, der noch darauf verwies, dass auch Alexander Harachasch, der eine gute Probetrainingswoche zeigte, ebenfalls zum Verein stoßen wird. Der 20-Jährige kommt wie Tim Steinhilber und Julio Leitão Gourgel von der TSG Tübingen. „Somit haben wir 22 Feldspieler und zwei Torhüter“, fasste Plocher zufrieden zusammen.