Still und leise hat sich der FC 08 Villingen 2 mit der zu erwarteten 0:3-Niederlage bei Tabellenführer FC Teningen nun offiziell in die Landesliga verabschiedet.
Verbandsliga Es war die 22. Saisonniederlage, die Spielertrainer Frederick Bruno schon mit dem Blick nach vorne entspannt analysierte. „Wir haben sehr viele junge Spieler eingesetzt. Einige U19-Talente spielten von Beginn an, weitere kamen von der Bank. Insgesamt war es ein guter Auftritt. Die Jungs haben gesehen, was sie gegen Spitzenteams dieser Klasse erwartet. Die Fehler, die wir gemacht haben, führten ihnen vor Augen, dass es noch ein weiter Weg in der Entwicklung ist, wenn sie aus der A-Jugend kommen und weiter nach oben wollen.“
Trostpflaster
Was man der U21 positiv bescheinigen darf: In bisher 26 Partien mit 57 Gegentoren gelang den Nullachtern in der 48-jährigen Historie der Verbandsliga (seit 1978) als bisher einzigem Schlusslicht, nie mehr als drei Gegentore zu kassieren. Dies ist ein Ausrufezeichen in Sachen Einstellung, Kampfgeist und Laufbereitschaft – die Fohlenelf hat Mentalität und gibt sich nie auf.
Andere Konkurrenten in der Liga dagegen kratzen buchstäblich um den Klassenerhalt. Der SV Niederschopfheim (3:2 gegen Elzach) und der SV 08 Kuppenheim (2:1 gegen Laufenburg) werfen den Rettungsanker aus. Kuppenheim muss am Samstag zum brisanten Duell gegen den siebenmal sieglosen ESV Südstern Singen.
Chaosclub aus Singen
Der Chaosclub vom Hohentwiel hat sein Image schwer beschädigt beim 0:3-Abbruch in Linx. Erst drei Gegentore in sechs Minuten, dann zwei Platzverweise – danach marschierte Trainer Yusuf Arslan mit dem Team vom Platz.
Noch am Wochenende trat er zurück. Nun sucht Präsident und Mäzen Labinot Nikqi den sechsten Trainer in einer Runde. Am Pfingstmontag muss Singen auch noch in den Friedengrund.