Der Villinger Torwart Andrea Hoxha sah in Mannheim einen guten Auftritt des FC 08. Foto: Marc Eich

Erstmals endete in der bisherigen Oberliga-Saison ein Spiel des FC 08 Villingen 0:0. Daran hatte beim VfR Mannheim auch Andrea Hoxha seinen Anteil. Der Torwart lobt seine Vorderleute.

„Ich finde, dass wir das gemacht haben, was wir am besten können: Fußball spielen. Wir haben gut von hinten heraus gespielt und waren mutig. Wir haben uns getraut, die Mitspieler mitzunehmen. Das war in den letzten drei Spielen nicht der Fall“, verweist er auf die knappen 1:0-Siege gegen Gmünd und in Göppingen sowie das 1:3 gegen Oberliga-Spitzenreiter Aalen.

 

Die offensive Entlastung sei gegen die starken Mannheimer sehr wichtig gewesen. Zudem lobt Andrea Hoxha seine Vorderleute: Georgios Pintidis auf der Sechs oder die Innenverteidiger Jonas Busam und Fabio Liserra hätten es gegen den VfR sehr gut gemacht. „Sie haben die Qualität, von hinten herauszuspielen und nicht nur weite Bälle zu schlagen“, sah der 08-Torwart im Rhein-Neckar-Stadion vor allem im Aufbauspiel einen großen Fortschritt.

Er selbst hätte beim Tabellenzweiten einen überraschend ruhigen Abend erlebt. „Mannheim hatte keine Chance, das Spiel zu gewinnen. Ich musste keine riesigen Paraden zeigen. Es waren am Ende eher zwei verlorene Punkte“, trauert der Goalie den Chancen von Marcel Sökler und Co. nach. „Aber auf diese Leistung können wir aufbauen. Wir müssen weiter mutigen Fußball zeigen.“