Die Sulgener Narren versorgten das Publikum am Straßenrand mit schmackhaftem Laugengebäck. Foto: Herzog

Was wäre die Stadt ohne Mottogefährte aus Sulgen. Zusammen mit bunten Fußgruppen, Narren und Gästen mit ihren Wagen zeigten sie sich beim Umzug.

 
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Hansel und andere Hästräger, die Brezeln und Süßigkeiten verteilen, Mottowagen mit Action und dazwischen Hexen, die für heilloses Chaos auf der Umzugsstrecke sorgen.

Der Sulgener Umzug am gestrigen Sonntag bestach einmal mehr mit großer Vielfalt. Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Narrenzunft Aichhalden, die aus Anlass 50 Jahre Sauhirt auch Hansel, Hexenschar und Fanfarenzug schickten.

Eisenlohr zu Fuß unterwegs

Nach ihrem Debüt auf dem Sulgener Elferratswagen beim Umzug 2020 zog Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr diesmal den Fußmarsch vor, um mehr Bürgernähe zu zeigen. Den Takt für die voraus marschierenden Gardemädels und Hansel und Feurenmoosgeister gab der Musikverein Sulgen vor.

Auch das Tal ist zu Gast

Die Talstadtzunft schickte Abordnungen von Elfern, Hansel und Da-Bach-na-Fahrer, die von der Stadtmusik den Marsch geblasen bekamen. Danach war es erstmal vorbei mit dem „Hoorig, hoorig, hoorig isch dia Katz“, denn die Burgstallhexen aus Heiligenbronn hatten eher Unfug im Sinn.

Zehn Jahre Wagenbauer

Die Wagenbauer des Athletenbunds Aichhalden blickten mit ihrem zehnten Wagen auf ein kleines Jubiläum und präsentierten sich in Feierlaune. Mit Stroh bewaffnet kannten die Berghexen Sulgen keine Gnade und rieben ihre „Opfer“ im Handwagen gnadenlos ein.

Zug ohne Bremse

Die Felsteufel aus dem Tal zeigten sich friedlicher als deren Masken vermuten ließen. Viel Platz brauchten die Jungxellen Sulgen, um die Gleise für den Zug ohne Bremse zu verlegen, der von Schiltach nach Schramberg ins Nirgendwo fuhr.

Die Schlachtbullen der Narrenzunft Gärtringen zeigten sich siegesgewiss, wieder heil in den Schönbuch zurückzukehren. Ebenfalls weit gereist waren die Weißnarren aus Ammerbuch-Altingen und die Trolle aus Steinbach bei Baden-Baden. Aus Haslach grüßten die Moschdhexen.

Tabaluga ist auch dabei

Mit ihrer Drachenmärchengestalt Tabaluga zogen die Wagenbauer des RV Edelweiß die kleinen Umzugsbesucher in ihren Bann. Auch die Hof-AG hatte sich dem Thema Bahnlinie Schramberg-Schiltach gewidmet und präsentierte die Lösung in einer von Muskelkraft betriebenen Draisine.

Viele Wolfgang Petrys

Mit ihrem Heer von Wolfgang Petry Doubles holten sich die Wagenbauer des FV Aichhalden Bronze, Silber und Gold. Auch die Falkenhexen aus Schramberg trieben ihr Unwesen mit Stroh, während die Schorenhexen und Eckenmoorhexen Sulgen Konfetti bevorzugten.

Viele Glücksbärle

Eine große Menge Glücksbärle brachten die Scheene Bronnerle mit zum Umzug und Streicheleinheiten gab’s von den Bära-Datze aus Sulgen umsonst.