Die Grenzacher Dängeligeister „wagten“ sich tatsächlich auf Wyhlener Terrain. Foto: Heinz Vollmar

Mehrere tausend Besucher säumten am Rosenmontag die Straßen beim 30. Regio-Nachtumzug der Narrenzunft Rolli-Dudel Wyhlen.

Trotz Regens vermuteten einige Vertreter aus närrischen Kreisen sogar einen neuen Besucherrekord. Der Regio-Nachtumzug wurde vor 30 Jahren von Mario Wichmann von der Nasenrümpfer-Hexen-Clique Wyhlen ins Leben gerufen. Seither erfährt der Umzug einen großen Zuspruch an Zünften, Fasnachtscliquen und Guggemusiken aus der gesamten Region sowie der grenznahen Schweiz. So auch in diesem Jahr, als sich die Burgdorfhexen aus dem schweizerischen Kaisten am Narrenwurm in Wyhlen beteiligten und mit ihrem düsteren Antlitz und ihrem närrischen Treiben die vielen Besucher an der Umzugsstrecke begeisterten.

 
Bürgermeister Tobias Benz fuhr im bunten Paradiesvogel-Anzug auf dem Wyhlener Narrenschiff mit. Foto: Heinz Vollmar

Insgesamt nahmen dieses Mal über 1200 Närrinnen und Narren aus rund 70 Zünften und Cliquen am Regio-Nachtumzug teil. Darüber hinaus gab eine eine Vielzahl von Guggemusiken schon vor Beginn des närrischen Defilees ein Konzert im Kreuzungsbereich von Abtsmatten und Gartenstraße, also mitten im närrischen Hotspot im Ortszentrum von Wyhlen.

Im Dorfzentrum von Wyhlen standen vor Umzugsbeginn verschiedene Guggen auf der Bühne – hier die „Dreiefuffzger“ aus Lörrach. Foto: Heinz Vollmar

Hier kamen sich nicht nur die vielen Besucher sehr nah, sondern auch die vielen am Umzug beteiligten Hästräger gingen auf Tuchfühlung mit den Menschen. Zahlreiche Gastrobetriebe sorgten derweil für das leibliche Wohl der Besucher, die dem stundenlangen Treiben der Narren kurz vor dem Ende der fünften Jahreszeit mit großer Begeisterung und ausgelassener Freude zusahen. Moderiert wurde der 30. Regio-Nachtumzug von Claus Schneider im Süden der Umzugsstrecke. Auf der Bühne, auf der sich die Guggenmusiken präsentierten, moderierte Justin Westermann das fasnächtliche Spektakel.