Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Eschbronn Gemeinde bittet für Notbetreuung zur Kasse

Von
Die Kindergärten in der Gemeinde Eschbronn, hier der in Locherhof, werden ab 29. Juni in den Regelbetrieb zurückkehren. Foto: Herzog

Eschbronn - Eltern, die in der heißen Phase der Corona-Pandemie für ihre Kinder die Notbetreuung in Anspruch nahmen, müssen die monatlichen Gebühren bezahlen.

Diesen Beschluss fasste der Eschbronner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Wie Bürgermeister Franz Moser erinnerte, habe sich das Ratsgremium in der Mai-Sitzung dafür ausgesprochen, die Abbuchung der Elternbeiträge für die Monate April und Mai zunächst auszusetzen. Davon ausgenommen gewesen seien die Entgelte für die Notbetreuung oder eine Betreuung in weiteren Stufen in den Kindertagesstätten.

Die Verwaltung schlage nun vor, diese Beiträge nachträglich und auch künftig monatlich abzubuchen, da derzeit weitere Ausgleichszahlungen durch das Land nicht angekündigt seien, informierte der Bürgermeister. Er empfehle außerdem, für Kinder, die Gruppen im eingeschränkten Regelbetrieb seit dem 18. Mai zweieinhalb Tage in der Woche besuchten, eine noch festzulegende Gebühr zu erheben. Mit dem Einzug soll jedoch so lange gewartet werden bis feststehe, ob und in welchem Umfang das Land weitere Zahlungen an die Kommune leiste.

Ab Juli wird abgebucht

Basierend auf einem Eckpunktepapier des Landeskultusministeriums werde die Gemeinde ab dem 29. Juni bei ihren beiden Kindergärten wieder in den herkömmlichen Regelbetrieb zurückkehren. Ab Juli würden dann die Elternbeiträge wie üblich abgebucht, schilderte Moser die Absicht der Verwaltung, die vom Gemeinderat im Beschluss einstimmig befürwortet wurde.

Mit der Rückkehr in den "Normalbetrieb" soll nach Auskunft des Bürgermeisters die Abstandsregelung für Kinder fallen, nicht aber bei den Erwachsenen, die weiterhin 1,50 Meter einhalten müssen.

Die Notbetreuung wird damit beendet. Es müsse auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen geachtet werden, wie es vor der Schließung der Fall gewesen sei. Auch Neuaufnahmen von Kindern mit Eingewöhnungszeit sei ab Juli wieder möglich. Für die verschiedenen Betreuungsgruppen müsse eine Trennung sowohl im Gebäude als auch im Außenbereich vorgenommen werden.

Die Umsetzung aller Vorgaben erfolge durch die jeweilige Einrichtung und ihre Träger, berichtete Moser.

Artikel bewerten
2
loading

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.