Zu seinem 95. Geburtstag bekam Hans Kuhn viel Besuch im Pflegeheim in Alpirsbach.
Am 26. April feierte Hans Kuhn seinen 95. Geburtstag. Zu diesem besonderen Anlass überbrachte Bürgermeisterin Vanessa Schmidt persönlich die Glückwünsche der Stadt Alpirsbach und überreichte ihm ein Präsent, teilt das Bürgermeisteramt Alpirsbach mit.
Hans Kuhn stammt ursprünglich aus Sonderbuch, einem Stadtteil von Blaubeuren im Alb-Donau-Kreis. Nach seiner Ausbildung zum Schreiner sammelte er zunächst ein Jahr Berufserfahrung in der Schweiz, bevor ihn sein beruflicher Weg nach Alpirsbach führte. Dort war er elf Jahre lang als Betriebsleiter in einer Möbelfabrik tätig. Nach deren Schließung wechselte er nach Horb, wo er weitere zehn Jahre in der Möbelbranche arbeitete. Bis zu seinem Ruhestand war er schließlich in Dornstetten beschäftigt.
Als gelernter Schreiner viel am Eigenheim gewerkelt
Seit vielen Jahren lebt Kuhn in Alpirsbach. Gemeinsam mit seiner Frau gründete er eine Familie, aus der zwei Töchter und ein Sohn hervorgingen. Heute gehören auch drei erwachsene Enkelkinder zur Familie. In den 1970er-Jahren baute er an der Reutiner Steige sein eigenes Haus, nachdem die Familie aus Platzgründen umziehen musste. Als gelernter Schreiner fertigte er dabei zahlreiche Elemente wie Fenster, Türen und Möbel selbst an. Bis vor knapp zwei Jahren lebte Kuhn noch in seinem Zuhause. Inzwischen wohnt er in einem Pflegeheim, in dem auch seine Frau bereits seit vielen Jahren lebt.
Trotz seines hohen Alters ist er geistig fit und besucht seine Frau täglich. Lediglich das Gehen fällt ihm etwas schwerer als früher. Seinen Ehrentag feierte Kuhn im Kreise seiner Familie im Pflegeheim.
Auch wenn seine Kinder weiter entfernt wohnen und Besuche daher seltener sind, ist er sehr stolz auf sie: Seine jüngste Tochter arbeitet als Krankenschwester in Reutlingen, die zweite Tochter ist Wissenschaftlerin in Bayern und sein Sohn, ein Physiker aus Nordrhein-Westfalen, befindet sich seit Februar im Ruhestand.