Die Ampeln für die einseitige Sperrung am Zeller Grendel stehen bereits parat.  Foto: Verena Wehrle

Wegen Felssicherungsarbeiten wird die B 317 zwischen Hausen und Zell halbseitig gesperrt. Die Grendelkurve wird damit fünf Monate zum Nadelöhr.

Die Grendelkurve wird damit fünf Monate zum Nadelöhr. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Bundesstraße 317 zwischen Hausen und Zell für Felssicherungsarbeiten an der „Grendelkurve“ ab dem 17. Februar halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit Hilfe einer Ampelanlage an der Baustelle vorbeigeführt.

 

Felssturz möglich

Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Felswand durch Geologen seien mehrere instabile Felsbereiche entdeckt worden, die auf die Bundesstraße stürzen könnten, führt das RP aus. Zum Schutz der Straße wird nun das Buschwerk von den Felsbereichen entfernt, um sie dann mit mehreren Netzen sowie einem Steinschlagschutzzaun zu sichern.

Schwierige Arbeiten

Die Bedingungen für die Arbeiten an der rund 30 Meter hohen Felswand sind laut RP anspruchsvoll: sie müssen in Handarbeit durch Felskletterer durchgeführt werden, die mit Seilen gesichert sind. Wegen der schwierigen Verhältnisse vor Ort geht das für den Bau verantwortliche RP davon aus, dass die Straße rund fünf Monate lang halbseitig gesperrt bleiben muss, um die Arbeiten durchführen zu können.