Die Hacker haben der Gemeinde eine zehntägige Frist gesetzt, die mittlerweile verstrichen ist. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die Gemeinde Glatten ist Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Dass dabei auch Daten gestohlen wurden, kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Teil der Beeinträchtigungen dauert weiter an.

Die Gemeindeverwaltung Glatten ist Anfang September Opfer eines Cyberattacke geworden. Das berichtete Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

 

Durch den Angriff kam der Telefon- und E-Mail-Betrieb anfangs komplett zum Erliegen. „Wir waren völlig abgeschnitten“, so Pfeifer. Eine Hackergruppe habe nachts den Server blockiert. Noch immer gebe es Beeinträchtigungen. Unterstützung in wichtigen Angelegenheiten bekam Glatten von den Nachbargemeinden Schopfloch und Dornstetten.

Der Angriff sei von einer polizeilich bekannten Gruppe ausgegangen. Auch bekam die Gemeinde einen Erpresserbrief mit einer zehntägigen Frist, die inzwischen verstrichen sei. Pfeifer wies darauf, dass auch ein Datenklau nicht ausgeschlossen werden könne.

IT-Struktur muss ausgetauscht werden

Letztlich müsse die komplette IT-Struktur ausgetauscht oder erneuert werden, oder Geräte in den Ursprungszustand versetzt werden. Die Gemeinde ist hier versichert. Nicht betroffen ist die Homepage der Gemeinde.