Knapp 60 Personen haben sich im Zusammenhang mit zwei Gottesdiensten Ende Oktober mit dem Virus infiziert. (Symbolfoto) Foto: diy13 – stock.adobe.com

Zahl der Folgefälle steigt immer weiter an. Fehlende Angaben machen Mitarbeitern die Arbeit schwer.

Villingen-Schwenningen - Nach einem massenhaften Corona-Ausbruch unter Anhängern einer Freikirche in Villingen-Schwenningen prüft das Landratsamt eine Anzeige gegen die Kirche.

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Knapp 60 Personen hätten sich im Zusammenhang mit zwei Gottesdiensten Ende Oktober mit dem Virus infiziert, teilte eine Sprecherin der Behörde am Donnerstag mit. Die Zahl der Folgefälle nehme weiter zu. Insgesamt besuchten demnach rund 150 Menschen die Gottesdienste.

Über eine Anzeige denke man nach, weil es in der Verantwortung der Kirche gelegen habe, vollständige Teilnehmerlisten vorzulegen. Auf den Listen fehlten aber teils die Adressen. Zudem seien falsche Namen und Telefonnummern angegeben worden. Das mache es schwierig, die Teilnehmer zu kontaktieren.

Zu der Frage, ob bei den Gottesdiensten die Hygieneregeln missachtet worden seien, lägen dem Amt keine Informationen vor, sagte die Sprecherin.

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