24 Stimmen, große Klangfülle und spürbare Freude am Singen: Das Adventskonzert von Chorus Mundi wurde zum musikalischen Höhepunkt am Jahresende.
Seit seiner Gründung ist es Tradition am vierten Advent ein Konzert in der katholischen Kirche durchzuführen. Mit neuem Programm begeisterte der Chorus Mundi auch in diesem Jahr.
Der Vorsitzende des Chores Klaus Schnotz konnte wieder in einer voll besetzten Kirche begrüßen und freute sich: Das Weihnachtskonzert bilde immer den musikalischen Höhepunkt am Jahresende. Hier in Königsfeld sei dies besonders schön, da es großen Zuspruch gebe.
Ein neues Programm habe der Chor mit seinem musikalischen Leiter Hartmut Janke mitgebracht.
Ein Funken Humor schwingt mit
So sind aus der Verbindung mit dem Landesmusikrat Baden-Württemberg, der als einziger einen Gospelchor unterhält, Titel aus der Feder von York Sommer dabei. Er ist musikalischer Leiter des Landesgospelchors.
Schon zu Beginn des Konzertes bekommen die Besucher einen Eindruck über die Klangfülle des 24-köpfigen Chores. Die Anmoderation von Klaus Schnotz war meist auch mit einem Funken Humor untermalt. So beschrieb er den Ausdruck „Neudeutsch“ mit einem „Wir singen aber in Englisch“. Der einzige Deutsche Titel hatte nur vier Worte. „Gott, du bist mein Gott“ stammte auch aus der Feder von Yorg Sommer. Der Titel „Isle of Hope, Isle of Tears“ erzählte die Geschichte des 15-jährigen irischen Mädchens Annie Moore, das am 1. Januar 1892 nach Amerika auswanderte. Es war eine schöne Ballade.
Eingestimmt aufs Fest
„Macht hoch die Tür“ wurde anmoderiert von Klaus Schnotz, und nachdem zwischenzeitlich Hartmut Janke an der Orgel Platz genommen hatte um hier zu begleiten, erklang nach einem kurzen Vorspiel plötzlich stattdessen „O, Du Fröhliche“. Auch so hatte der Moderator manchen Lacher auf seiner Seite.
Zum Ende gab es einen Ausflug in die SWR Hitparade. „Stairway to Heaven“, der Seriensieger, wurde nach einen Arrangement von Harald Janke hervorragend interpretiert. Hier bestach der Solist Patrick Frank.
Klaus Schnotz beschrieb in seinen Ausführungen auch, dass Singen glücklich mache – dem Chor sehe man das an, sagte er und lockte: „Wir würden uns auch über Zuwachs freuen“. Hinzuzustoßen ist denkbar einfach: Über den Besuch bei einer Probe, die immer montags im Gemeindehaus der Pauluskirche in Villingen stattfindet, kann man eine Schnupperprobe wahrnehmen. Musikalisch wurde der Chor am Piano von Siyon Lee, Berthold Graf, Querflöte sowie Hans Bausch, Querflöte und Tenorsaxophon begleitet.
Auch in diesem Jahr hat der Chor wieder seine Leistungsstärke bewiesen. Das Konzert war die richtige Einstimmung auf Weihnachten.