Tief verschneit war am Samstag der Obere Marktplatz in Freudenstadt. Foto: Schwark

Mit bis zu 30 Zentimetern Neuschnee hat sich der Hochwinter in Freudenstadt zurückgemeldet. Trotz Dauerschneefalls blieb der Verkehr ruhig, Winterfans kamen auf ihre Kosten.

Mit rund 30 Zentimetern Neuschnee, stellenweise sogar mehr, hat sich der Winter in Freudenstadt eindrucksvoll zurückgemeldet. Trotz anhaltenden Schneefalls verlief der Straßenverkehr am Samstagmorgen weitgehend störungsfrei.

 

Ein Vorteil war das fehlende Berufs- und Schulaufkommen. Der Busverkehr rollte überwiegend normal. Möglich machten dies die städtischen Räumdienste, die Straßenmeistereien sowie private Helfer, die unermüdlich im Einsatz waren.

In vielen Haushalten kam die Schneeschaufel zum Einsatz, zahlreiche Fahrzeuge waren auf Parkplätzen eingeschneit. Für Kinder brachte der Schneefall sichtliche Freude, ältere Bürger erinnerten sich an „Winter wie früher“.

Die Stadtbahn von Karlsruhe kam pünktlich am Stadtbahnhof an. Foto: Schwark

Auch der Bahnverkehr lief bis zum Nachmittag stabil, der Schneepflug der AVG musste noch nicht ausrücken. Der „Stockinger Lift“ soll voraussichtlich am 11. Januar öffnen, auf dem Kniebis werden derzeit die Loipen gespurt.

Ab Montag sagen Wetterdienste mildere Temperaturen voraus. Nach nächtlichem Frost könnte es besonders im Berufsverkehr zu gefährlicher Glätte kommen. In der kommenden Woche werden Temperaturen zwischen plus zwei und plus acht Grad erwartet.

Erinnerungen an Schneechaos im Jahr 1988

Trotz allem zeigte sich am Wochenende: Der Winter schreckt die Freudenstädter nicht so schnell. Große Aufregung blieb aus – anders als bei Schneemengen, die sich der Ein-Meter-Marke nähern würden. Manche erinnern sich dabei noch mit Schrecken an den 1. März 1988, als in Freudenstadt innerhalb von 24 Stunden über ein Meter Neuschnee fiel.