In Flammen stand am Samstagmorgen die Geißbühlhütte in Meßstetten. Foto: Jannik Nölke

Der Brand eines Meßstetter Gebäudes hat am Samstagmorgen zahlreiche Einsatzkräfte auf den Plan gerufen. Die Brandursache ist noch unklar.

In Meßstetten hat es am frühen Samstagmorgen gebrannt. Rund 100 Einsatzkräfte waren vor Ort. Gebrannt hat eine Vereinshütte in der Geißbühlstraße nahe der still gelegten Kaserne.

 

Wie der Meßstetter Gesamtkommandant Ralf Smolle berichtete, wurden die Wehreute der Feuerwehren aus Meßstetten, Hartheim und Heinstetten am frühen Samstagmorgen alarmiert. Bekannt unter dem Namen "Geißbühlhütte" steht das ehemalige Soldatenheim neben der ehemaligen Kaserne in Meßstetten seit mehreren Jahren leer. 

Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen standen der Dachstuhl sowie das Erdgeschoss des rechten Gebäudeteils der Hütte bereits in Flammen.

"Wir haben den Löschangriff zunächst von außen begonnen, um kein Risiko einzugehen", erklärt Smolle. Später seien zeitweise bis zu vier Truppe - acht Personen - im Gebäude gewesen, um nach Menschen zu suchen und das Feuer direkt zu bekämpfen. Insgesamt waren laut Smolle rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Auch die Abteilungen Unterdigisheim und der Abrollbehälter Atemschutz aus Albstadt wurden hinzugezogen.

Für die rund 20 Helfer des Rettungsdienstes gab es wenig Arbeit, denn es befanden sich keine Personen im Gebäude oder in direkter Nähe. Gegen 7 Uhr erklärte Smolle, dass die Nachlöscharbeiten mehrere Stunden in Anspruch nehmen würden. Er sei froh, dass durch das schnelle Eingreifen seiner Wehrleute zumindest der linke Gebäudeteil erhalten werden konnte. Dort werde auch weiterhin von außen gekühlt, damit die Flammen nicht übergreifen können.

Der Sachschaden wird laut Polizei auf etwa 100.000 Euro geschätzt.

Da es bislang keine gesicherten Erkenntnisse zur Brandursache gibt, wurden zur Sachverhaltsaufklärung spezialisierte Brandsachbearbeiter des Polizeireviers Albstadt sowie die Kriminaltechnik hinzugezogen.