Schon jetzt zeigen die Sportler großes Interesse an der 58. Auflage des Schwarzwald-Marathons – hier ein Archivfoto aus dem Jahr 2022. Foto: Dietmar Zschäbitz

Etwa ein halbes Jahr vor dem Schwarzwald-Marathon zeigen sich die Organisatoren von der Anmeldezahl begeistert. Einige Überraschungen könnte es beim Lauf geben.

Mit 4200 Anmeldungen erlebte der Schwarzwaldmarathon im vergangenen Oktober einen kleinen Boom. Auch für die kommende Ausgabe am 10. und 11. Oktober zeichnet sich ein halbes Jahr vorab wieder ein starker Zulauf ab.

 

Zunächst jedoch gilt es für die Mitglieder der Laufsportgemeinschaft Schwarzwaldmarathon in würdigen Rahmen Abschied von zwei verstorbenen Top-Funktionären zu nehmen. Ein Podium dafür ist unter anderem die Jahreshauptversammlung.

Nachdem im vergangenen Jahr Gerhard Bombeiter verstorben ist, gilt es nun auch, von Klaus Banka Abschied zu nehmen. Er stand ein Jahrzehnt an der Spitze des Vereins, als OK-Chef brachte er viele neue Ideen ein und engagierte sich stets außergewöhnlich stark für den Lauf. Banka stand von 2001 bis 2011 an erster Stelle im Organisationskomitee, wurde geachtet und geschätzt. Ihm wurde bei der Versammlung gedacht.

Erfreuliche Entwicklung

Für die 58. Auflage im kommenden Oktober besteht schon jetzt ein großes Interesse bei den Sportlern. „Wenn ich die aktuellen Anmeldezahlen mit denen aus dem vergangenen Jahr im gleichen Zeitraum vergleiche, sind wir etwa zwei Monate voraus“, sagt Frank Kliche, der seit 14 Jahren an erster Stelle im Komitee steht.

„Es ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, die uns einerseits motiviert und erfreut, andererseits aber auch fordert, wobei wir die Herausforderungen sehr gerne in Angriff nehmen, denn wir möchten wieder eine Top-Veranstaltung für viele in- und ausländische Läufer organisieren.“ Kürzlich traf auch eine Anmeldung von gleich 17 Läufern aus Zentral-Frankreich bei den Organisatoren ein.

Gleiche Medaillen wie 1970

Längst sind noch nicht alle Pläne, Ideen und Vorstellungen für die 58. Auflage des Marathons umgesetzt. Es könnte einige kleinere Überraschungen geben. Fest steht, dass die Medaillen exakt das gleiche Erscheinungsbild wie bei der dritten Auflage im Jahr 1970 haben werden. Das OK geht diesbezüglich seit geraumer Zeit immer um ein Jahr zurück, um bei der 60. Auflage 2028 die gleichen Medaillen wie bei der Premiere 1968 anzubieten.