Daniel Ruppert und Marbod Kindermann informieren das Publikum, das fleißig mitmacht, bei einem Workshop. Foto: Renate Zährl

Für die eigene Gesundheit verantwortlich sein, das finden viele Teilnehmer des dritten Biohacking-Kongresses in Bad Dürrheim zeitgemäß. Auf dem Kongress konnte man sich bestens über gesundheitliche Themen informieren.

Der dritte Biohacking Kongress der Kur- und Bäder GmbH ist mit mehr als 200 Teilnehmer zu Ende gegangen. An drei Tagen wurde ein anspruchsvolles Programm geboten. Der Kongress basierte auf drei Kernstärken: Atem und Gesundheit, Stressmanagement und Burn-out-Prävention sowie „Community und Connection“.

 

Viele Vortragsredner und praktische Workshops bestimmten das Programm. So konnten die Teilnehmer, die Ruhe suchten und Kraft tanken wollten, dies mit Joachim Limberger „Transformational Breathwork“ üben, um einen der Workshops zu nennen.

Die Biologin Josephine Worseck betreute eine Studie der WIM Hof Methode und erlebte dadurch die transformative Kraft der Kälte. Sie beschrieb die Formen der Kälteexposition und deren Effekte, wie der Reduktion von Entzündungen und Erkältungskrankheiten. Daniel Ruppert und Marbod Kindermann zeigten mit Einstiegsübungen, wie man den Herzschlag erhöht oder auch vermindern kann. Der Untertitel von dem Vortrag „Peak Performance“ hieß folgerichtig „entfessle dein volles Potenzial“. Sukhaddas Ingo Auer lehrte wie man „durch extreme Bedingungen zur inneren Ruhe findet“. Im Workshop erfuhren die Teilnehmer welche Heilkraft Berührungen haben können.

Das Highlight: Eisbaden mit Anleitung

Klaus Lang, Gesundheitspädagoge und Sportphysiotherapeut bei der Kur- und Bäder, bot in einem Workshop die Einführung zum Shinrin Yoku an. Denis Cebulla gab Einblicke in die Welt des Athletik- und Personaltrainers. Die Teilnehmer wurden gefüttert mit Workshops zu Atemmediationen, Yoga-Sessions und Haka, Tänze der Maori.

Für jeden Geschmack und jede Richtung die mit Atem und Gesundheit zu tun hatte, gab es ein reichhaltiges Angebot. Eisbaden mit Anleitung war durchgehend angeboten.

Auffallend sei gewesen, dass einige der Referenten aus ihren erlernten Berufen ausgestiegen sind und aus eigener Betroffenheit sich dem Themen Gesundheit zuwandten.

Die Teilnehmer, wie hier auf dem Bild, sind nach eigener Aussage zufrieden über den Kongress. Foto: Renate Zährl

Selbstverständlich bot das Kurhaus zu dem Kongress die passenden Speisen an. Es wurden ketogene Gerichte wie Shashuka und Chili con Carne bis hin zu ayurvedischen Köstlichkeiten wie Linsen Dal und Gemüsesuppe angeboten.

„Chill Out“ beim Solemar

Was nicht fehlen darf bei einem Kongress sind die Aussteller mit den Produkten. 19 Aussteller zeigten ihre Gesundheitsprodukte. Yogaaroma, Pure Artic Oil eine Quelle für Omega 3 Fettsäuren, Patch für die Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheit in jeder Richtung, Aromasubstanzen und Schlaf-Gesund-Coaching.

Begeistert ausprobiert wurden die Vaultz Hochleistungskrykokammern. Am Sonntag trafen sich die Kongress Teilnehmer zum „Chill Out“ beim „Solemar“. Die überwiegend jüngeren Teilnehmer kamen auf Nachfragen aus vielen verschiedenen Berufen. Sie finden es zeitgemäß, für die eigene Gesundheit verantwortlich zu sein, wie eine Psychotherapeutin erklärte.

Die Stimmung war angenehm. Die Teilnehmer waren laut eigener Aussage sehr zufrieden mit dem vielfältigen Angebot.