Mit der „Bike Area“ wurde in Baiersbronn ein weiteres gelungenes Projekt eröffnet, für Kinder und Erwachsene.
Das neue Freizeitareal in Baiersbronn, die „Bike Area“ unterhalb des Schulzentrums, besteht aus einem „Pumptrack“, einem „Skilltrack“ und dem „Kidsloop“. Auf einer Länge von rund 300 Metern kann der Parcours befahren werden.
Über den „Kidsloop“ können bereits die Kleinsten mit dem Laufrad oder einem Bobbycar flitzen. Der „Skilltrack“ bietet dagegen die Möglichkeit, einige Fertigkeiten mit dem Fahrrad zu erlernen. Der „Pumptrack“ ist mit 210 laufenden Metern am längsten, der „Kidsloop“ ist gerade einmal 40 Meter lang, und der „Skilltrack“ verfügt über eine Strecke von 65 Metern.
Noch bevor Bürgermeister Ruf die neue „Bike Area“ offiziell eröffnete, flitzten schon einige Fahrradfahrer über die Strecke und testeten ihre Fertigkeiten. „Heute ist ein besonderer Tag für unsere Gemeinde, denn mit diesem Projekt investieren wir in Lebensqualität, Freizeit und Bewegung – so stellen wir unseren Ort zukunftsfähig und attraktiv auf“, betonte der Bürgermeister.
Fahrspaß – vom Kind bis zum Erwachsenen
Das neue Freizeitareal biete für jeden etwas – vom Kind bis zum Fahrrad fahrenden Profi. Es sei zentral gelegen (an der Murg und am Radweg Richtung Freudenstadt) und naturnah und nachhaltig gestaltet worden, hieß es weiter.
Auch habe man bewusst auf Bäume verzichtet, um eine Rutschgefahr durch Blätter zu vermeiden. Für einen schönen Anblick sorgt stattdessen die vorhandene Blumenwiese.
Gemeinsam im Team entwickelt
Gemeinsam im Team sei das Projekt entwickelt worden, erklärte Michael Ruf. Und dank guter Zusammenarbeit mit der Planstatt Senner GmbH, mit Philipp Feldschmid und den örtlichen Fahrradexperten Bernd Stockburger und Andreas Reichel sei „ein wirklich gelungenes Ergebnis herausgekommen“, so der Bürgermeister, der sich insbesondere bei Andreas Reichel und Bernd Stockburger bedankte, ohne die die „Bike Area“ längst nicht so „brillant“ geworden wäre.
Gut für die Gesundheit und für die Gemeinschaft
Ruf betonte, dass solche Freizeitangebote auch die Gesundheit förderten und durch Begegnung die Gemeinschaft gestärkt werde.
„Wir schließen heute das letzte Großprojekt im Zuge der Gartenschau ab, und ich bin überzeugt: Wer hier radelt, wird sich wohlfühlen und gerne wiederkommen“, sagte Ruf, der von Investitionen in Höhe von rund 34 Millionen Euro in städtebauliche Maßnahmen sprach. Für die 27,8 Millionen Euro an förderfähigen Kosten seien 13,8 Millionen Euro an Fördergeld geflossen.
Schüler nutzen das Angebot bereits
Der Bürgermeister rief alle dazu auf, das Angebot zu nutzen. Bei der Eröffnung dabei waren auch die beiden Schulleiter des oberhalb des Freizeitareals liegenden Schulzentrums, dessen Schüler von dem neuen Angebot bereits kräftig Gebrauch machen.
Für das gesamte Areal und das angrenzende Gelände gilt ein Alkohol- sowie ein Cannabisverbot, das laut Bürgermeister auch kontrolliert wird.
Mit einem weiteren Dankeschön des Büros Planstatt Senner, das die Eröffnung mit einem Jahresausflug zur Gartenschau kombiniert hatte, und dem Durchtrennen des roten Bands endete der offizielle Teil.