Schwarzwälder SKIF-Biathleten halten beim Alpencup am Notschrei mit der internationalen Konkurrenz Schritt.
NOTSCHREI. Die Wintersportwelt blickt in diesen Tagen nach Italien zu den Olympischen Winterspielen. Doch wie heißt es schön, „ohne Breite keine Spitze“. Und so duellierten sich die besten internationalen Nachwuchs-Biathletinnen und -Biathleten am Wochenende zum FESA Alpencup in der Notschrei-Arena am Notschrei.
„Wir haben die Heimstrecken gut nutzen können, hatten beste Bedingungen und es sind sehr gute Platzierungen dabei herausgekommen“, zog Ina Metzner, Landestrainerin am Skiinternat Furtwangen (SKIF), ein sehr positives Fazit.
Bereits zum Wettkampfauftakt am Freitag gab es Grund zum Jubeln beim Team der Skiverbände Baden-Württemberg (SBW). Vor Wochenfrist gleich zweimal Deutscher Jugendmeister bei den Titelkämpfen in Oberhof, stellte Yves Kupferer seine derzeit starke Verfassung auch beim internationalen Kräftemessen unter Beweis. Im Einzel der männlichen Jugend I über 5 x 2 Kilometer räumte der 15-Jährige vom SC Bad Säckingen 19 von 20 Scheiben ab und sicherte sich den Tagessieg mit über einer Minute Vorsprung vor dem Österreicher Tobias Richter.
Fabian Kaskel (SC Todtnau) räumte bei den Aktiven über 15 Kilometer (fünfmal drei Runden) alle Scheiben ab und siegte souverän vor seinen deutschen Teamkollegen Albert Engelmann und Benjamin Menz.
Und den Herren der Schöpfung wollten auch die Biathletinnen nicht nachstehen. So erkämpfte sich Lilly Schlegel (SC Todtnau) in der weiblichen Jugend I hinter der österreichischen Tagessiegerin Ilvy Giestheuer mit zwei Schießfehlern im Liegendanschlag den zweiten Podestplatz. Elena Mayr (SC Bad Säckingen) wurde starke Siebte.
Im Sprint über 7,5 Kilometer erkämpfte sich Yves Kupferer den zweiten Ehrenplatz, schlappe 1,8 Sekunden fehlten am Ende trotz fehlerfreier Schießleistung auf das oberste Podest. Eine knappe Entscheidung gab es auch bei der Sprintentscheidung der Männer. So landete Fabian Kaskel hinter seinem Teamkollegen Tim Nechwatal mit 6,9 Sekunden Rückstand auf Platz zwei.
Das Podest knapp verpasst, aber auf einem starken vierten Platz im Sprint über sechs Kilometer, durfte sich Lokalmatadorin Lilly Schlegel in der Klasse der weiblichen Jugend über zwei starke Heimrennen freuen. Eine Demonstration der Stärke lieferten die Baden-Württembergischen Biathletinnen in der Klasse Juniorinnen. So gingen die „Top-7“-Ränge alle an das Team Deutschland, Lokalmatadorin Karla Gehrmann sicherte dabei im Sprint über 7,5 Kilometer den Bronzeplatz. Über die gleiche Distanz in der Frauenklasse verpasste Julia Vogel mit zwei „Fahrkarten“ eine bessere Platzierung als Rang zehn.