Keinen Sieger gab es im Bezirksliga-Spitzenspiel zwischen dem TSV Straßberg und der SGM Deißlingen/Lauffen. Foto: Kara

Der TSV Straßberg und die SGM Deißlingen/Lauffen zeigen im Topspiel beide ihre Stärken.

Das Bezirksliga-Spitzenspiel zwischen dem TSV Straßberg und der SGM Deißlingen/Lauffen konnte nicht ganz das halten, was es versprochen hatte.

 

Im Duell Zweiter gegen Erster lagen die Schmeienkicker nach 48 Minuten glücklich mit 2:0 in Front. Beide Treffer fielen nach Standards. Leon Mathauer, der sowohl beim Tor nach Freistoß, als auch beim Treffer nach Ecke die Vorarbeit geleistet hatte, sagte nach Schlusspfiff: „Am Ende fühlt es sich für uns an, wie eine Niederlage. Doch wenn man die gesamten 90 Minuten sieht, ist es im Endeffekt schon verdient, dass sie noch ein Unentschieden gemacht habe.“

Standards machen zunächst den Unterschied

Auf seine starken Standards angesprochen, sagt Mathauer: „Das haben wir nicht direkt so einstudiert. Wir haben aber mit Jan Ferdinand und Patrick Rummel große Spieler und wenn die Standards dann so aufs Tor kommen, ist das dann auch ne Waffe von uns.“

Torgefährlicher Defensivspezialist

Als „Waffe“ offenbarte sich auch Deißlingen/Lauffens Abwehrchef Maurice Roth, der in den Schlusssekunden das 2:2 erzielte: „Die letzten Wochen habe ich immer einen guten Riecher gehabt bei Standards. In der Vorwoche habe ich auch getroffen, heute wieder. Fast hätte ich noch ein zweites gemacht mit dem Seitfallzieher in der ersten Hälfte. Mein Job ist es eigentlich hinten aufzuräumen, deshalb ärgern mich die beiden Gegentore mehr.“

Schaplewski lobt Moral seiner Mannschaft

In der zweiten Halbzeit war es ein Kampfspiel. Straßberg wollte mit Mann und Maus das 2:0 verteidigen. SGM-Coach Felix Schaplewski: „In der zweiten Halbzeit waren die Großchancen nicht da. Es waren auch viele Beine im Strafraum, wo Bälle noch geblockt wurden. Am Schluss gab es dann für uns noch den Lucky Punch mit dem Punktgewinn.“