Die Stadt möchte die neuen Module der Berneckschule möglichst schnell der Schule zur Verfügung stellen – dazu braucht es zumindest noch eine „Errichterbestätigung“.
Ein Einzug der Berneckschüler in die neue Container-Erweiterung soll laut Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr möglichst bereits in der nächsten Woche möglich werden. Die Stadt wolle alle Auflagen, die jetzt ein Brandschutzgutachten, das kurzfristig in Auftrag gegeben worden war, enthält, möglichst schnell umsetzen.
Dazu gehört, dass im direkten Bereich vor den Modulen keine Autos parken dürfen, da diese als Brandlast gesehen werden. Denn direkt vor den Modulen müsse ein brandlastfreier Bereich verbleiben, da es zwischen dem errichteten Ist-Zustand der Module und den brandschutztechnischen Auflagen aus der Baugenehmigung eine Abweichung gibt. Es gibt hier wohl eine Differenz in der feuerhemmenden Eigenschaft der Fassade von außen nach innen.
Parken an der Berneckstraße nicht eingeschränkt
Parkplätze an der Berneckstraße müssen deswegen nicht gesperrt werden, da der Abstand zwischen den Modulen und diesen aufgrund des angrenzenden Geh- und Radwegs ausreicht, so Cornelia Penning von der Abteilung Öffentliche Ordnung der Stadt.
Ganz abgesehen davon – wer sich die Fassade der Module anschaut, der sieht ziemlich schnell, dass diese bereits nach wenigen Monaten an zahlreichen Stellen, vor allem an den Übergängen der Wände deutliche Rostspuren angesetzt hat.
Fenster tauschen
Zudem muss ein Fenster im Obergeschoss getauscht werden, das bisher festverglast ist, aber eine Öffnung für den Rauchabzug haben müsste. Kurzfristig soll dies so „geheilt“ werden, indem, bis das neue Fenster geliefert und eingebaut ist, die Lehrkräfte in einem eventuellen Brandfall in den an den Treppenraum im Obergeschoss angrenzenden Klassenzimmern die Fenster öffnen müssen. Dies soll schriftlich festgelegt werden.
Bestätigungen erforderlich
Erforderlich ist auch noch für den Betrieb, dass vor allem für die funkgesteuerte Brandmeldeanlages sogenannte „Errichterbestätigungen“ vorgelegt werden.
Günstigere Lösung gesucht
Im Gegensatz zu den bestehenden roten Containern waren laut Bent Liebrich vom Fachbereich Umwelt und Technik aufgrund von Sparanstrengungen einfachere Module ausgeschrieben worden – die im Gegensatz zu den roten Modulen auch keine Vorsatzwand besitzen.