Zu sehen ist sie schon lange. Nun steht endlich der Eröffnungstermin fest: die neue Rutsche im Erlebnisbad Laguna in Weil am Rhein. Foto: Beatrice Ehrlich

Seit Monaten wird an der neuen Rutsche im Erlebnisbad Laguna in Weil am Rhein gebaut. Jetzt ist sie fertig und wird bald eröffnet.

Sie startet steil und mündet dann in ein kreisförmiges Gebilde, aus dem es unten wie durch einen Trichter wieder hinausgeht: die neue, spektakuläre Rutschbahn im Weiler Familien- und Erlebnisbad in Weil am Rhein, vor den Toren Basels direkt im Dreiländereck gelegen.

 

In einem „Pre-Opening“ mit Gästen aus dem Kreis der Weiler Vereine wird sie am Freitag, 13. März, zum ersten Mal in Betrieb genommen. Das Laguna lädt dazu bei freiem Eintritt zu einer „langen Rutschennacht“ von 20.30 bis 0 Uhr ein. Interessierte Vereine aus Weil am Rhein können sich ab sofort dafür anmelden per E-Mail an media@laguna-badeland.de. Damit wollen die Verantwortlichen das Vereinsengagement in der 3-Länder-Stadt würdigen.

Für den Einlass zur Rutschennacht gilt eine Altersgrenze von 16 Jahren. Das Außen- und das Sportbecken werden während des Pre-Openings nicht geöffnet sein, informiert das Laguna Badeland seine Besucher.

Am darauffolgenden Samstag, 14. März, ab 10 Uhr, geht die neue Rutsche dann zum ersten Mal regulär in Betrieb und kann dann von allen Gästen ab zwölf Jahren frei genutzt werden.

Ein Name für die neue Attraktion steht noch nicht fest. Laut Information des Bads können sich Besucher an der Namensfindung beteiligen. Vom 14. März bis zum 14. April kann man mitbestimmen, welchen Namen die neue Rutsche tragen soll. Drei Vorschläge stehen zur Auswahl. Unter den Teilnehmern werden Preise ausgelost. Hauptpreis ist ein Jahreseintritt ins Laguna.

Beim Bau kam ein Kran zum Einsatz

Bisher konnte man die neue Rutsche, die noch vom ehemaligen Badleiter Carl Stephan Matti geplant und ausgesucht wurde, nur von außen bewundern.

Mit großen Plakaten werben die Verantwortlichen für die lange Rutschennacht am 13. März. Foto: Beatrice Ehrlich

Stück für Stück wurden die in Violett und Blau gehaltenen Rutschenabschnitte zusammengesetzt. Für die Anbringung des zentralen Mittelkreisels kam in einer aufsehenerregenden Aktion ein großer Kran zum Einsatz.

Beim Bau der neuen Rutschbahn im Juni. Foto: Laguna Badeland Weil am Rhein

Nun erfolgt endlich die von den Besuchern, die zu jeweils etwa einem Drittel aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz kommen, lang erwartete Eröffnung der neuen Rutschbahn.

Spaßbad zeigt sich in frischen Farben

Seit Natalia Golovina und Marcel Rülke im Oktober die Geschäftsführung übernommen haben, zeigt sich das legendäre Weiler Spaßbad in einem neuen Gewand.

Die beiden „Neuen“, ergänzt um Monika Grimmer als neue Saunaleiterin, wollen durch bessere Abläufe, einen perfektionierten Kundenservice und neue Angebote wieder mehr Besucher ins Laguna locken – so viele wie vor der Corona-Krise.

Neue Kleiderregeln, frische Farben und jetzt die neue Rutsche – das sind nur einige der Neuerungen, mit denen das Laguna Besucher zurückgewinnen will. Foto: Beatrice Ehrlich

Das Maskottchen „Robby“ und der Laguna-Schriftzug in frischen Farben sind dafür sichtbare Zeichen.

500 000 Besucher verzeichnete das Bad im Jahr 2019, in den darauf folgenden Jahren hatte sich die Besucherzahl halbiert.

Bei seiner Eröffnung war das Weiler Spaßbad einzigartig

1984 als erstes Spaß- und Wellenbad weit und breit in Betrieb genommen genoss das Laguna in Weil am Rhein viele Jahre Kultstatus im Dreiländereck und Südbaden.

Am 14. März geht es dann regulär los mit der neuen Rutsche, für die noch ein Name gesucht wird. Foto: Beatrice Ehrlich

Seit andere Spaßbäder in der Umgegend eröffnet wurden, sieht sich das von 2011 bis 2013 rundum renovierte Spaßbad einer starken Konkurrenz ausgesetzt.

Dank seiner Familienfreundlichkeit und die im Vergleich moderaten Preise ist es bei vielen Besuchern nach wie vor sehr beliebt, wie man bei einem Rundgang durch das Schwimmbad feststellen kann.

Die zum Beginn der Freibad-Saison neu erlassenen Badekleidungsregeln haben dafür gesorgt, dass es diesbezüglich nun weniger Diskussionen gibt.