Mit der Kanalverlegung am Dorfweiher beginnen die Bauarbeiten für die Mehrzweckhalle in Tennenbronn.
Als einen „großen Tag für Tennenbronn“ feierten Stadt- und Ortsverwaltung den Baubeginn für die Kanalarbeiten am Dorfweiher für die neue Sport- und Festhalle in Tennenbronn.
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr begrüßte eine große Zahl von Gemeinde- und von Ortschaftsräten, von Vertretern aus der Verwaltung, dem Förderverein sowie die Mitarbeiter der Baufirma Bantle aus Bösingen.
Zunächst werde der bestehende Abwasserkanal verlegt, der sonst von der Halle überbaut werde, dazu die Abwasserversorgung für die Halle. Diese Arbeiten werden mit 415 000 Euro veranschlagt.
Baukosten von 13 Millionen Euro
Für die neue Mehrzweckhalle gebe es tolle Entwürfe mit Erdwärmesonden, Fußbodenheizung und Solarversorgung, für die man nach Zustimmung der Gremien Baurecht erlangen wolle.
Im nächsten Jahr sollen die Pläne mit der Offenlage vorgestellt werden. Dann rechne man mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren.
Momentan werde für die Baukosten mit 13 Millionen Euro gerechnet. Mit Zuschüssen aus dem Landesentwicklungsplan von einer dreiviertel Million sowie aus der Förderung für Sportstätten rechne man. Heute könne man nur eine Sportikone zitieren, „Schau’n wir mal“, schloss Dorothee Eisenlohr.
Eröffnung für 2027 anvisiert
Mit Optimismus habe er schon von Beginn der Planung an die Überlegungen verfolgt, betonte Ortsvorsteher Manfred Moosmann an diesem wichtigen Tag für Tennenbronn. Er kenne noch größere Optimisten, die in diesen Wochen die Eröffnung einer neuen Halle für Tennenbronn gerechnet hatten. Der frühere Fachbereichsleiter Rudolf Mager hatte einst eine Fertigstellung für das Jahr 2024 in Aussicht gestellt.
Aber realistisch sehe er eine Eröffnung einer neuen Halle für Ende 2027, betonte Manfred Moosmann. Auch hierzu könnte man die bekannte Sportikone zitieren.
Sicher sei, die alte Halle sei am Ende und müsse bald ersetzt werden, damit Tennenbronn nicht kulturell obdachlos werde.
Nach der kulturell wertvollen und geschmackvollen Eröffnung zur verspäteten Frühstückspause legten die Arbeiter von Bantle sofort los mit den Aushubarbeiten für den Abwasserkanal, der neben dem Dorfweiher auf 4,5 Meter versenkt werden muss.