Wanderungen auf Kreta – sie gehörten zu den Lieblingsbeschäftigungen der 28-Jährigen. Foto: Instagram/Retzlaff

Tamara Retzlaff war in Rottweil als Innenstadtmanagerin beim GHV angestellt. Doch seit der Corona-Impfung im vergangenen Jahr kommt sie gesundheitlich nicht mehr auf die Beine: eine Autoimmunreaktion. Sie verlor den Job und wendet sich nun mit ihrem Kampf gegen die Windmühlen des Systems an die Öffentlichkeit.

Rottweil - Besprechungen in der Arbeitsgruppe zum Rottweiler Innenstadtmanagement, Ideen für die nächste GHV-Aktion entwickeln oder Anfragen eines Einzelhändlers zu seinem Online-Auftritt beantworten, dann abends 20 Kilometer mit dem Rad zurück nach Hause. Arbeit, Aktivität, Sport – Tamara Retzlaff stand mitten im Leben, mitten im Geschehen, hatte ihre Work-Life-Balance gefunden. Seit August des vergangenen Jahres sieht das Leben der 28-Jährigen ganz anders aus, von Alltag will man gar nicht mehr reden. Seit Ihrer Corona-Impfung hat sie mit enormen körperlichen Einschränkungen zu kämpfen. "Meine Symptome sind umfassend", berichtet sie. Der Austausch findet schriftlich statt, denn eines ihrer größten Probleme ist, "dass ich mich kaum konzentrieren kann und Dinge vergesse. Vor allem hochgestochene Texte zu lesen, ist fast unmöglich." Für Telefonate oder gar eine direkte Unterhaltung ist sie nicht fit genug, selbst für E-Mails braucht sie mitunter mehrere Tage.

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