Die Werkschau in Bad Dürrheim wird auch zu einem Ort der Begegnung. Foto: Bianca Benz

27 Künstlerinnen und Künstler zeigen im Haus des Bürgers ihre Werke – von abstrakt bis fotorealistisch. Die Werkschau begeistert mit Vielfalt, Live-Malaktion und Gesprächen.

Im Haus des Bürgers präsentierten 27 Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten und gewährten den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern einen spannenden Einblick in ihr kreatives Schaffen.

 

Zu Beginn des Ausstellungstags begrüßte Bürgermeister Jonathan Berggötz die Gäste und zeigte sich erfreut über das große Engagement innerhalb des Vereins.

Besonders hob er hervor, wie wertvoll das gemeinsame Ausstellen für die Kunstschaffenden sei und dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen der Ausstellung beitrugen.

Auch die erste Vorsitzende des Vereins, Doris Arenas-Sepulveda, richtete sich an das Publikum.

Bewusst ein neuer Titel

Sie erklärte, dass der bisherige Titel „Osterausstellung“ bewusst durch „Werkschau“ ersetzt worden sei, um den künstlerischen Anspruch der Veranstaltung stärker zu betonen.

Kunst entsteht nicht im Alleinsein, sondern im Austausch“, betonte sie. Dieser Gedanke spiegelte sich auch in der Ausstellung wider. Die präsentierten Werke zeigten eine große Bandbreite: von fotorealistischen Zeichnungen über abstrakte Malerei bis hin zu Skulpturen.

Von Collagen bis Fotografien

Jede Künstlerin und jeder Künstler hatte dabei eine Ausstellungsfläche von zwei mal zwei Metern zur Verfügung.

Doris Arenas-Sepulveda selbst präsentierte Collagen aus Zeitungspapier, Acryl und Kreide, darunter Arbeiten zum Mythos El Dorado. Geri Klein präsentierte großformatige, abstrakte Acrylbilder mit Materialmix, während Monika Rothgänel mit Skulpturen vertreten war. Peter-Lutz Poehle kombinierte Fotografien mit Gedichten und schuf so eine besondere Verbindung von Bild und Wort.

Vollendung bei der Finissage

Weitere Akzente setzten unter anderem Roland Pöllet mit realistischen Malereien von Wasserspiegelungen sowie Elvira Unruh mit farbintensiven, impressionistisch angehauchten Werken. Fotografische Eindrücke aus Italien brachte Jutta Merkt-Schmidt in die Ausstellung ein.

Künstlerin Alisa Arustamgan bot den Besuchern die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden: Während der Vernissage malte sie live an einem Bild, wobei die Gäste entweder zuschauen, eigene Ideen hinzufügen oder sich anleiten lassen konnten. Am Tag der Finissage am 12. April wird das Werk von ihr fertiggestellt und anschließend verlost.

Die Werkschau war durchweg gut besucht und das Publikum zeigte sich begeistert von der Vielfalt und Kreativität der ausgestellten Arbeiten.

Gespräche am 11. April

Wer die Ausstellung noch nicht besucht hat, hat dazu an zwei weiteren Tagen Gelegenheit: Am 11. April finden Künstlergespräche statt, bei denen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, direkt mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Die Finissage am 12. April bildet den Abschluss der Werkschau und bietet noch einmal die Gelegenheit, die Ausstellungsstücke zu bestaunen.