Künstler aus der Region präsentieren ihre Werke in einer Ausstellung im Bad Dürrheimer Kurgarten. Winterlandschaften sind ebenso zu sehen wie experimentelle Bilder.
„Kommen, sehen, betrachten und staunen“: Das kann in der Winterausstellung der Kunstschaffenden und Kunstfreunde in Bad Dürrheim erlebt werden.
21 Künstlerinnen und Künstler präsentieren derzeit ihre Werke in den hellen Räumen des Kurgartens. „Blaue Wunder“, so lautet der Titel dieser Ausstellung.
Blau ist eine beliebte Farbe, erwähnte die Vereinsvorsitzende Doris Arenas, die sich freute, zur Vernissage über 50 Gäste begrüßen zu können. Ein blaues Wunder zu erleben könne wie eine Drohung zu verstehen sein, in diesem Fall war es jedoch ein wunderbares Erlebnis und zudem, so wurde von den Betrachtern empfunden, passe dieses Blau auch ganz gut zur Winterzeit. Der blaue Himmel, dazu der weiße Schnee – diese Farbkombination spiegelte sich in den rund 50 ausgestellten Werken wider.
Winterlandschaften, verschneite Straßen und Häuser, auch in vertrauten und bekannten Städten, wurden auf die Leinwände gebracht, ebenso Kombinationen von unterschiedlichen Blautönen.
Fantasie und Gespür für Stimmungen
Doch nicht nur die Farbe Blau ist vertreten, auch zu gelber und roter Farbe griffen die Malerinnen und Malern, die mit viel Fantasie und Gespür für Stimmung und Details experimentiert haben und letztendlich dem Werk ein klangvoller Name gaben.
Bei den rund 50 Kunstwerken, unter denen sich auch Skulpturen befinden, solle man sich beim Betrachten viel Zeit nehmen, um empfinden zu können, was die Künstler bewegt haben könnte, ihre Gemälde entstehen zu lassen. Aber auch die eigenen Gedanken können schweifen, um sich in die Welt der „Blauen Wunder“ tragen zu lassen.
Mit viel Gespür wurden alle Werke von den Kuratoren Ariam Berhane, Monika Rothgängel, Heidrun Weiß und Peter Grabherr in die hellen freundlichen Räume des Kurgartens platziert, wozu ein großer Zeitaufwand erforderlich war. Für jeden Aussteller standen eineinhalb Meter Wand bereit. Recht unterschiedlich ist die Größe und Anzahl der Arbeiten, so dass ein genaues Messen notwendig war.
Wundertüten zu gewinnen
Die Ausstellung ist mit einem Losverkauf verbunden. Mit einer Portion Glück sind Wundertüten zu gewinnen, jedes vierte Los gewinnt. Was diese Tüten enthalten, wird natürlich nicht verraten. „Wir wissen es selbst nicht, jeder von uns hat eine Tüte gefüllt,“ sagt Monika Rothgängel schmunzelnd.
Geöffnet ist die Ausstellung bis Sonntag, 8. Februar, bei freiem Eintritt sonntags bis donnerstags jeweils von 14 bis 17 Uhr, Ansprechpartner des Vereins sind anwesend. An den Sonntagen 25. Januar und 1. Februar gibt es Mitmachaktionen für Familien mit Kindern. Für die Anfertigung eines Reliefs liegt das Material bereit.