Jessica See und Florian Schneider vom Jugendreferat stellten mit Kollegen das vielfältige Angebot der Gemeinde Grenzach-Wyhlen vor. Foto: Marielène Rombach

Die Ausbildungsbörse der Realschule Grenzach-Wyhlen ist ein wichtiger Informationsort für die Zukunftsplanung der Jugendlichen.

Wenn es um die Berufswahl geht, gibt es eine große Auswahl. Um die Entscheidung zwischen den Möglichkeiten zu erleichtern, fand am Samstag die 17. Ausbildungsbörse am Schulzentrum in Grenzach-Wyhlen statt. Veranstalter war wie jedes Jahr der Freundeskreis der Realschule.

 

Bürgermeister Tobias Benz bedankte sich in seinem Grußwort besonders bei den Betrieben, Institutionen und den Schulen, die diese Börse mitgestaltet haben. Zudem riet er den Schülern, ihre Chance zu nutzen, um vielleicht ihren Weg zu entdecken.

Insgesamt waren 43 Unternehmen und Firmen, verteilt auf die drei Etagen des Schulzentrums, aus der Umgebung angereist, um ihre Angebote den Schülern vorzustellen. Von der Gemeinde Grenzach-Wyhlen über das Hauptzollamt Lörrach bis zur Deutschen Bahn war wohl für alle etwas dabei. Viele Aussteller sind Stammgäste bei der Veranstaltung und bewerben ihre Ausbildungs- oder dualen Studienplätze.

Mehr zu sehen als gedacht

Zudem merkten die Schüler, dass es in vielen Berufen viel mehr zu sehen gibt, als sie eigentlich dachten. „Bei Lidl gibt es viel mehr als nur Sachen verkaufen“, zeigte sich Gymnasiastin Emilia überrascht. Besonders erfreut waren die jungen Besucher und ihre Eltern auch über die vielfältige Auswahl, die die Börse bot.

Durch den direkten Kontakt an den Ständen konnten sich die Schüler gut über den jeweiligen Beruf und ein mögliches Praktikum zu informieren. Zudem boten die Stände verschiedene Präsente wie beispielsweise Kugelschreiber oder Taschen, die die Besucher mitnehmen durften. Die Aussteller merkten an, dass sie Jobangebote sowie die Vorstellung der jeweiligen Berufe mittlerweile gut über Soziale Medien präsentieren könnten. Dies bestätigten auch die Jugendlichen, die im Vorfeld im Unterricht auf die Veranstaltung vorbereitet wurden.

Praktika bieten Einblicke

Um sich auf einen Job vorzubereiten, wurden mehrfach Praktika als eine gute Möglichkeit für beide Seiten genannt. Interessierte könnten sich somit gut vorbereiten und einen ersten Eindruck erhalten, um sich schlussendlich für oder gegen den Beruf zu entscheiden.

Die Schüler der Realschule waren verpflichtet, die Börse zu besuchen, sofern sie noch keinen Ausbildungsplatz haben, erzählte eine Schülerin der Realschule. Die Achtklässler waren zudem für das Verpflegungsangebot verantwortlich. Außerdem waren die Schüler der zehnten Klasse des Lise-Meitner-Gymnasiums verpflichtet, der Börse für eineinhalb Stunden einen Besuch abzustatten.

Um Fachkräfte aus dem Ort für den Ort zu gewinnen, waren zahlreiche Vertreter der Gemeindeverwaltung bei der Börse und präsentierten die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten, für die es zum Teil für Herbst noch freie Plätze gibt.