Einiges tun soll sich in den nächsten Monaten am Stadtbahnhof in Freudenstadt – auch im Hinblick auf die Gartenschau.
Der Stadtbahnhof wird mit Blick auf die Gartenschau aufgehübscht. Das gab Oberbürgermeister Adrian Sonder auf Frage von Stadträtin Beate Gaiser (FW) im Gemeinderat bekannt.
Gaiser sagte unter dem Punkt Anfragen in der Gemeinderatssitzung, dass sie selbst schon wiederholt auf das Thema angesprochen worden sei. Sonder sagte dazu, dass er am 22. Januar ein Gespräch mit der Bahn geführt und dieser auch klar gemacht habe, dass ihm ein positives Erscheinungsbild des Bahnhofes – und das ganz besonders während der Gartenschau –wichtig ist.
Geplant seien deshalb beispielsweise Malerarbeiten. Auch erforderliche Instandsetzungsarbeiten, unter anderem an Türen, und Stolperfallen würden vor Beginn der Gartenschau angegangen. Die Reinigungsintervalle während der Gartenschau würden von Seiten der Bahn auf zwei- bis dreimal pro Woche erhöht. Auch davor werde noch einmal intensiv sauber gemacht.
Guter Austausch mit Bahn
Sonder bezeichnete den Austausch hinsichtlich der Aufgabenverteilung zwischen Bahn und Stadt als „sehr gut“. Das bestätigte auch Amtsleiter Thomas Gärtner vom Amt für Stadtentwicklung. Die Bahn verhalte sich aktuell mit Blick auf das Großereignis sehr entgegengenkommend. Auch beim Thema „Sicherheit“ sei man auf einem guten Weg.
Die Stadt werde nun Angebote für Maler- und sonstige Schönheitsarbeiten einholen und sich dann mit der Bahn abstimmen. Die Mängel am Bauwerk würden von der Bahn in Ordnung gebracht.
Im Außenbereich wäre nach Gärtners Meinung schon viel geholfen, wenn jeder dort ein wenig selbst auf Sauberkeit achte. Er habe manchmal schon den Eindruck, dass dort eine einzige Person für viel Zigarettenmüll auf wenigen Quadratmetern sorge. Das verursache auch Kosten. Um die Reinigung des Außenbereichs kümmerten sich der Bauhof und das Baubetriebsamt.
Radverleih für Gartenschau
Auf die Beleuchtung, speziell zur Prävention der Rauschgiftkriminalität, und auf die Hintergrundmusik, die Wohlfühlatmosphäre vermittle, verzichte man während der Gartenschau. Belebt werde der Stadtbahnhof in der Zeit durch einen Radverleih. Sonder ergänzte, dass die Vorbereitungen des Baubetriebsamts insgesamt in vollem Gange seien. Da gehe es nicht nur um den Stadtbahnhof, sondern auch um den Marktplatz und die gesamten Wegeführungen. Bei anderen Aufgaben müsse in der Zeit sicherlich kürzer getreten werden.
Sonder dankte dem Ortsteil Wittlensweiler, der sich ausdrücklich angeboten habe, das Baubetriebsamt zu unterstützen. Die Gartenschau sei letztlich auch eine Gesamtaufgabe.
Auf weitere Nachfrage von Beate Gaiser betonte Sonder, dass die Forststraße als Hauptbesucherachse während der Gartenschau auch gestalterisch besonders behandelt würde. Rechtliche Rahmenbedingungen dazu würden aktuell abgeklärt.
Stefan Langrehr (CDU) regte an, sich im Zuge der Maßnahmen auch um die Uhr am Stadtbahnhof zu kümmern. Die gehe konsequent nach. Man habe das der Bahn bereits mitgeteilt, sagte Gärtner.