Vor zwei Jahren erinnerte anlässlich des Weltfrauentags eine Kunstinstallation auf dem Alten Markt an das Thema der Gewalt gegen Frauen. (Archivfoto) Foto: Adrian Steineck

Rund um den 8. März sind in der Lerchenstadt einige Veranstaltungen geplant. Hier gibt es eine Übersicht.

Am 8. März wird jedes Jahr der Weltfrauentag gefeiert. Die Stadt Lörrach veranstaltet gemeinsam mit anderen Trägern diverse Termine zum Thema. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.

 

Kunstausstellung im Glasfoyer „10x10 Frauen“

Auch in Lörrach haben Frauen zu mehr Emanzipation beigetragen, zu mehr Gleichberechtigung, zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Im Rahmen des Projektes „10x10 Frauen“ haben die Stadt Lörrach und der Kunst- und Kulturförderkreis (KKF) im Jahr 2019 zehn Lörracher Künstlerinnen eingeladen, jeweils eine prägende Frau aus der Lörracher Geschichte oder Gegenwart künstlerisch zu porträtieren. Die Ausstellung wurde erstmals 2019 im Rahmen des Lörracher Tags der Demokratie zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ gezeigt. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März wird sie nun erneut im Glasfoyer des Rathauses präsentiert und lädt dazu ein, sich mit lokalem Engagement und Geschlechtergerechtigkeit auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist bis Freitag, 9. März, im Glasfoyer im Rathaus Lörrach, Luisenstraße 16, zu sehen. Öffnungszeiten: Montag: 13-17 Uhr, Dienstag: 8-17 Uhr, Mittwoch: 8-13 Uhr, Donnerstag: 8-18 Uhr, Freitag: 8-12 Uhr

Stadtführung: „Frauenpower“

Die Touristinformation Lörrach lädt ein zur Gäste- und Stadtführung zum Thema „Frauenpower“. Gästeführerin Manuela Eder nimmt die Teilnehmer am Freitag, 6. März, um 17 Uhr mit auf einen Rundgang zu den Spuren starker weiblicher Persönlichkeiten durch die Innenstadt. Dabei werden das Wirken und Handeln inspirierender Frauen in Lörrach anschaulich beleuchtet.

Erwachsene zahlen fünf Euro, Schülerinnen und Studenten drei Euro.

6. März 2026, 17 bis 18:30 Uhr in der Lörracher Innenstadt, Treffpunkt an der Touristinformation Lörrach

Frauen erzählen – Film, Erzählcafé und Führung

Die Schubert-Durand-Stiftung, Omas gegen Rechts und das Dreiländermuseum laden am Weltfrauentag ins Dreiländermuseum, Basler Straße 143, ein. Um 10 Uhr wird gestartet mit der Vorführung des 30-minütigen Films „Ich bin eine Frau“. Frauen aus dem Dreiländereck teilen darin ihre persönlichen Erfahrungen, Sichtweisen und Wünsche. Die Beiträge eröffnen Einblicke in vielfältige Lebenswelten von Frauen unterschiedlicher Altersgruppen, Herkunft und Biografien. Anschließend berichten um 10.45 Uhr Frauen aus verschiedenen kulturellen Kontexten beim Erzählcafé mit Kaffee und Tee von ihren Lebenswelten und Erinnerungen, darunter eine Ikonenmalerin aus Syrien sowie Frauen aus Afghanistan, die den persischen Neujahrsbrauch Nowruz mit der „Haft Sin“, ein traditionelles Speisetuch und Sticktechniken vorstellen. Im Anschluss ist Raum für Gespräche an drei bis vier moderierten Tischen. Die Themen entwickeln sich aus dem Film und den vorgestellten Traditionen und greifen Erfahrungen von Frauen mit unterschiedlichen Hintergründen in der Region auf.

Die Moderation übernehmen Teammitglieder des Dreiländermuseums und der Schubert-Durand-Stiftung; ein eigener Thementisch wird von den Omas gegen Rechts Wiesental moderiert und widmet sich Fragen von Kinder- und Frauenrechten sowie demokratischen Werten. Der Eintritt ist frei.

Nachmittags um 14 Uhr wird eine Führung zum Thema „Weibliche Perspektiven in der Dreiländergeschichte“ angeboten. Die Führung durch die Dreiländerausstellung beleuchtet die Rolle von Frauen in der Geschichte des Dreiländerecks und ihre Beiträge zur Entwicklung der Region.

Sonntag 8. März, 10 bis 15.30 Uhr im Dreiländermuseum, Basler Straße 143

Es sind auch noch weitere Veranstaltungen geplant, unter anderem ein Kinoabend im Free Cinema mit dem Film „Ein Tag ohne Frauen - The Day Iceland Stood Still“ (wir berichten noch).