Im ersten Halbjahr 2026 trägt der Landkreis die Kosten für die Schülerbeförderung – die Stadt Vöhrenbach spart dadurch über 8000 Euro. Jedoch steigt der Eigenanteil für Eltern.
Über eine aktuelle Änderung bei der Schülerbeförderung für die Kinder aus Langenbach wurde im Gemeinderat berichtet: ab dem 1. Januar übernimmt der Landkreis komplett die Schülerbeförderung für die Kinder aus Langenbach.
Allerdings steigt der Eigenanteil der Eltern von 35 Euro auf 45 Euro, der dann an den Landkreis abgeführt wird.
Die Kostenbeteiligung der Stadt Vöhrenbach, für das laufende Schuljahr auf knapp 12 000 Euro kalkuliert, entfällt dann ab 1. Januar aber komplett. Dies wurde erst direkt in der Sitzung bekannt. In der Verwaltung war man bis zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen, dass der Landkreis ab Januar einen Elternbeitrag verlangt.
Bisher waren dies bei der Stadt Vöhrenbach 35 Euro, beim Landkreis nun neu 45 Euro. Man war davon ausgegangen, dass künftig von den Eltern beide Beiträge, gesamt also 80 Euro pro Monat, bezahlt werden müssen.
Die Verwaltung schlug daher vor, auf den, vom Gemeinderat beschlossenen, städtischen Eigenanteil von 35 Euro zu verzichten, um die Eltern nicht unnötig zu belasten. Statt 6600 Euro für die ersten sieben Monate 2026 wären die Kosten für die Stadt dann auf 8100 Euro gestiegen.
Landkreis zieht Eigenanteil ein
Im letzten Moment wurde dann allerdings klar, dass der Landkreis einen Eigenanteil einzieht, dann aber auch die Kosten für den Transport der Kinder komplett übernimmt. Vom Gemeinderat wurde diese Änderung vom Landkreis natürlich begrüßt, dadurch spart die Stadt für das erste Halbjahr 2026 8100 Euro.
Andrea Pietrek (CDU) fragte allerdings nach, ob dies nur für das erste Halbjahr 2026 geregelt sei. Wie geht es im folgenden Schuljahr weiter? Dies ist allerdings aktuell scheinbar noch offen.