Stimmungsvoll illuminiert war der Platz vor der Gemeindehalle – ein schöner Ort, um sich zu treffen. Foto: Uwe Priestersbach

Der Gündringer Weihnachtmarkt am vierten Advent hat sich in den vergangenen zehn Jahren richtig gut etabliert. Auch in diesem Jahr wurde die liebgewonnene Veranstaltung fortgesetzt.

Alle Jahre wieder: Wie schon seit 2015 lockten die örtlichen Vereine und Institutionen bei winterlicher Atmosphäre wieder zahlreiche Besucher nach Gündringen.

 

Mit den acht Marktständen blieb jetzt allerdings auch die jüngste Auflage des beliebten vorweihnachtlichen Events im Steinachtal überschaubar und kuschelig.

Erneut hatten die Organisatoren unter der Regie des Ortschaftsrates für eine stimmige Illumination auf dem Platz vor der Gemeindehalle gesorgt, was mit einer tollen Besucherresonanz belohnt wurde. „Es war richtig was los – und wir waren platzmäßig am Limit“, erklärte Ortsvorsteher Markus Geißler mit Blick auf den großen Andrang.

Alle Akteure ziehen an einem Strang

Beim Gündringer Weihnachtsmarkt ziehen immer alle Akteure an einem Strang – vom Ortschaftsrat über die Feuerwehr, die Vereine und die Kirchengemeinde bis hin zu den örtlichen Kindergärten. So gab es bei der Feuerwehr die Klassiker wie Glühwein oder Punsch, und Gündringer Schupfnudeln mit Kraut hatte die katholische Kirchengemeinde im Angebot.

Der Gündringer Heimat- und Kulturverein verkaufte erneut ofenfrisches Brot aus dem Dorfbackhaus, während die „Scharfen Bären“ am Stand des Sportvereins Maultaschen mit Kartoffelsalat servierten, und die Familie Bader unter anderem ihre Gündringer Linsen feilbot.

Die Gündringer Trachtenkapelle sorgte für weihnachtliche Klänge beim neunten Weihnachtsmarkt an der Steinach. Foto: Uwe Priestersbach

Richard Claus aus Haiterbach präsentierte wie schon in den Vorjahren Drechselarbeiten aus heimischen Hölzern. Am Stand des Kindergartens erwarteten Bastelarbeiten die Besucher, und beim Kindergarten Mühlwiesen wurden leckere Waffeln gebacken.

Die Schätzfrage: „Wie hoch ist unser Weihnachtsbaum?“

Eine Premiere gab es in diesem Jahr ebenfalls: Beim Aufstellen des Gündringer Weihnachtsbaums waren Feuerwehr und Ortschaftsrat auf die Idee gekommen, ein Weihnachtsbaum-Schätzen auf die Beine zu stellen. Bei Instagram wurde dann die Frage „Wie hoch ist unser Weihnachtsbaum?“ gepusht – und jetzt beim Weihnachtsmarkt der Sieger gekürt. Tatsächlich ist der Gündringer Weihnachtsbaum 12,46 Meter groß – und ganz nahe ans richtige Ergebnis kam Adrian Hiller ran, der mit gutem Augenmaß 12,48 Meter geschätzt hatte.

Auch der Musikernachwuchs ist mit von der Partie

Musikalisch umrahmt wurde der gut vierstündige Weihnachtsmarkt vom Gündringer Musikernachwuchs und den aktiven Musikern der Trachtenkapelle, die unter der Leitung von Fabian Geißler und mit Nikolausmützen ausgestattet weihnachtliche Melodien anstimmten. Mit von der Partie waren auch die Gündringer Flötenkinder unter Leitung von Susanne Kalmbach.

Obligatorisch ist beim Gündringer Weihnachtsmarkt natürlich der Besuch des Weihnachtsmannes. In diese Rolle schlüpfte wieder der stellvertretende Ortsvorsteher Sebastian Mayer, der Mandarinen und Schokolade an die Kinder verteilte.