Der Chor Da Capo wartet mit einer Glanzleistung auf. Foto: Klaus Ranft

Besinnliche Melodien zum Advent boten Musiker und Sänger aus Ergenzingen und Umgebung in der Heilig-Geist-Kirche.

Schon seit Jahren erinnern diese Konzerte an den Weihetag des Gotteshauses am dritten Advent 1967, auf den auch Gemeindereferentin Simone Stein bei der Begrüßung der zahlreichen Besucher Bezug nahm.

 

Letztere erlebten einen musikalischen Ohrenschmaus unter „Sternenhimmel“, für den Lichtilluminationen gesorgt hatten.

Zuerst kam die Orgel, als Königin der Instrumente, bedient an diesem Abend von Johanna Barth und Dominik Kleinmann mit der Paraphrase sur un choeur de Judas Machabèe von Alexandre Guillmant zu ihrem Recht und sorgte für ein Augenschließen und „in sich gehen“ vieler Besucher.

Arie zum Auftakt

Für einen Auftakt nach Maß zeigten dann Maximilian und Gabi Richter mit einer Arie für Saxofon und Klavier von Eugène Bozza verantwortlich. Martin Kellner (Blockflöte) und Dominik Kleinmann (Orgel) präsentierten anschließend meisterhaft den 2. Satz aus II Gardellino von Antonio Vivaldi.

Spirituelle Lieder

Spirituell wurde es dann mit den Chören „Go Tell it on the Mountain“ von John W. Work, „Glorious Kingdom“ von Wolfgang Kelber und der „Herbergsuche heute“ von Lorenz Maierhöfer. Diese drei Chöre, vielstimmig und stimmgewaltig, auch durch eine Solistenstimme ergänzt, von „Da Capo“ und unter der musikalischen Leitung von Dominik Kleinmann vorgetragen, legten Zeugnis von der Vielseitigkeit der Sängerinnen und Sänger ab und hätten wohl auch spontanen Beifall verdient gehabt, wie alle anderen auch, aber diesen mussten sich die Besucher eben auf Wusch des Veranstalters bis zum Programmende aufsparen.

Die Orgel leitete mit „Mr. Mozart takes a sleigh ride“ von Nigel Ogden dann über zum „Ave Maria“ von Johann Sebastian Bach, mit Violine und Klavier, vorgetragen von Kaja und Stefanie Sauter.

Kaja und Stefanie Sauter spielen das Ave Maria auf Klavier und Violine. Foto: Klaus Ranft

Bläser-Quintett spielt

Anschließend sorgte ein Bläser-Quintett für Abwechslung. Die Ballade „One Moment in time“ vom Dirigenten des örtlichen Musikvereins, Aleksandr Kalinin, arrangiert und „Someone to watch over me“ von George Gershwin wurden auf der Empore von Kalinin, Lukas Geke, Holger Nisch, Timo Renz und Marc Seitz eindrucksvoll wiedergegeben und im Nachhinein sorgten Alicia Reinke (Querflöte) und Gabi Richter (Klavier) mit „Air BWV 1068“ für anerkennende Blicke der Besucher.

Das Konzert Solo Allegro-Andante-Allegro von Jean Baptiste, Singelèe gaben Jörg Dold (Saxofon) und Uta Steinecke zum Besten, bevor Stefanie Sauter mit dem Gesang – „Solo Cvet z juga“ von Andrej Babic den Schlussakkord setzte. Stehende Ovationen waren der Lohn für diesen Konzertabend, der einmal mehr von Birgit Reinke und Armin Geke organisiert wurde.