Gerade erst hat die Hesse-Bahn im Kreis Calw ihre Jungfernfahrt hinter sich. Schon birgt sie ein Geheimnis: Zeitkapseln, die 20 Jahre vergraben bleiben sollen. Das steckt darin.
Luft- und wasserdicht verschlossen lagern in Zeitkapseln üblicherweise Dinge, die für nachfolgende Generationen bewahrt oder dokumentiert werden sollen.
Entlang der Strecke der Hermann-Hesse-Bahn gibt es seit dem Wochenende gleich drei solcher Kapseln: in Heumaden, Althengstett und Ostelsheim.
Im Rahmen der Jungfernfahrt des Zuges am Samstag, 31. Januar, wurden diese nun feierlich ihrer Bestimmung übergeben – und die Rathauschefs verrieten dabei auch, was genau im Bereich von Bahnsteigen und Gleisbett im Boden vergraben werden soll.
Bilder, Briefe und Wünsche von Schülern der Heumadenschule in Bezug auf die Hesse-Bahn stecken in der Zeitkapsel von Heumaden, berichtete Calws Oberbürgermeister Florian Kling. In 20 Jahren, so der Plan, solle dann alles ausgegraben werden.
Spannend werde dabei sicher der Vergleich jener Wünsche mit der Realität, „wie die Hesse-Bahn gediehen ist“, so Kling.
Auch in Althengstett landen Glückwünsche, Bilder und Erwartungen an den neuen Zug im Erdreich. Verfasser der Nachrichten sind hier Drittklässler der Grundschule Althengstett, sagte Bürgermeister Rüdiger Klahm.
Sogar noch jünger sind die Autoren der Nachrichten in Ostelsheim. Hier stammen sie von Kindern des örtlichen Kindergartens Kunterbunt, verriet Bürgermeister Ryyan Alshebl.