Auf Weiler Stadtgebiet
: Zoll stellt falsche Identität und Fahrzeugschmuggel fest

Ein Mann macht Kontrollbeamten des Hauptzollamts gegenüber jede Menge falsche Angaben. Gegen ihn wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und sein Auto sichergestellt.
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(red/pz)
Weil am Rhein
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Mindestlohn: ARCHIV - 09.03.2023, Sachsen, Dresden: Ein Zollbeamter füllt in der Altmarktgalerie einen Personalerfassungsbogen aus.  (zu dpa: «Mindestlohn-Betrug: DGB berechnet 64 Milliarden Euro Schaden») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Mann mit britischem Kennzeichen und britischem Führerschein legt den Beamten des Hauptzollamts Dokumente vor, die eindeutige  Hinweise auf Fälschungen geben (Symbolbild).

Hendrik Schmidt/dpa
  • Zöllner stoppten in Weil am Rhein einen SUV mit britischem Kennzeichen.
  • Der Fahrer zeigte britischen Pass und Führerschein, die Fälschungen waren.
  • Im Auto lagen ein Schweizer Aufenthaltstitel und eine türkische ID des Halters.
  • Der Mann fuhr das Auto seit 2025 ohne Zulassung und Versicherung in Deutschland.
  • Zoll leitete Steuerstrafverfahren ein – Fahrzeug im Wert von 30.000 Euro sichergestellt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kontrollbeamte des Hauptzollamts Lörrach hielten Ende August im Stadtgebiet Weil am Rhein einen größeren SUV mit britischem Kennzeichen an. Einem der Beamten war das Fahrzeug auf Streifenfahrten immer mal wieder abgestellt im Stadtgebiet aufgefallen, teilt das Hauptzollamt Lörrach mit. Auf die Aufforderung sich auszuweisen, präsentierte der Autofahrer den Zöllnern einen britischen Reisepass sowie einen britischen Führerschein.

Auf die Frage nach dem Fahrzeughalter meinte der Mann, es gehöre seinem Cousin, der  in den Fahrzeugpapieren eingetragen war. In einer eingehenden Überprüfung von Reisepass und Führerschein ergaben sich für die Zöllner eindeutige Hinweise auf Fälschungen, schreibt das Hauptzollamt in der Mitteilung.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden sie dazu einen Schweizer Aufenthaltstitel sowie eine  türkische Identitätskarte, ausgestellt auf den Namen des vermeintlichen
Halters. Die Fotos auf den unterschiedlichen Dokumenten glichen sich so sehr, dass die Beamten weiter davon ausgehen mussten, dass es sich bei der kontrollierten Person und dem vermeintlichen Fahrzeughalter um ein und dieselbe Person handelte, was der Mann schließlich auch zugab.

Weiter erklärte er, derzeit bei seiner Mutter in Weil am Rhein zu leben. Ferner fanden die Beamten heraus, dass das Fahrzeug des Mannes seit 2025 in Großbritannien weder zugelassen noch versichert war und seitdem von ihm in Deutschland gefahren wurde.

Aus zollrechtlicher Sicht hätte er das Fahrzeug bei dauerndem Aufenthalt in Deutschland spätestens nach sechs Monaten den Zollbehörden zu einem Verfahren anmelden müssen. Gegen ihn wurde deshalb an Ort und Stelle ein Steuerstrafverfahren eingeleitet und das Fahrzeug, dessen Wert mit 30.000 Euro angenommen wurde, sichergestellt. Wegen der gefälschten Dokumente und dem nicht zugelassenen sowie unversicherten Fahrzeug wurde der Mann der Landespolizei übergeben.