Wetter in Baden-Württemberg
: Karte zeigt, wo heute Gewitter drohen

In Baden-Württemberg drohen heute laut Deutschem Wetterdienst Gewitter. Lokal sind auch Unwetter möglich.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Unwetter in Baden-Württemberg: ARCHIV - 30.06.2026, Baden-Württemberg, Tübingen: Dunkle Gewitterwolken sind am Himmel über dem Landkreis Tübingen zu sehen. (zu dpa: «Der Herbst rauscht herein: Wo Unwetter mit Starkregen drohen») Foto: Nicklas Walther/onw-images/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Baden-Württemberg können sich heute Gewitter bilden.

Nicklas Walther/onw-images/dpa

In Baden-Württemberg wird es am Donnerstag zunehmend ungemütlich. Von Westen ziehen kräftiger Regen und einzelne Gewitter auf, örtlich besteht sogar Unwettergefahr durch heftigen Starkregen. Welche Regionen besonders betroffen sind, zeigt die folgende Karte.

Am Morgen bleibt es vor allem von der Ostalb bis ins Allgäu zunächst noch häufig freundlich. In den übrigen Landesteilen nimmt die Bewölkung dagegen rasch zu. Im Tagesverlauf breiten sich schauerartig verstärkte Regenfälle von Westen nach Osten aus.

Im Westen drohen besonders kräftige Regenfälle

Nach dem Warnlagebericht für Baden-Württemberg besteht die größte Unwettergefahr zunächst in den westlichen Landesteilen. Dort kann es am Nachmittag und Abend neben Gewittern auch über mehrere Stunden hinweg kräftig regnen.

Dabei sind Regenmengen zwischen 20 und 35 Litern pro Quadratmeter möglich. Vor allem im Schwarzwald und im Bereich der Schwäbischen Alb können örtlich sogar bis zu 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb von rund drei Stunden zusammenkommen. In diesem Fall handelt es sich um heftigen Starkregen mit Unwetterpotenzial.

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Auch bei einzelnen Gewittern ist mit Starkregen zu rechnen. Innerhalb einer Stunde können etwa 20 Liter pro Quadratmeter fallen. Zusätzlich sind stürmische Böen um 70 Kilometer pro Stunde möglich.

Gewitter ziehen im Tagesverlauf nach Osten

Im Laufe des Nachmittags und Abends verlagern sich Regen und Gewitter weiter in Richtung Osten. Damit steigt später auch in den östlichen Regionen Baden-Württembergs das Gewitterrisiko.

In der Nacht zum Freitag zieht der Regen allmählich nach Osten ab. Dort kann es zunächst weiterhin gewittrig bleiben. Im östlichen Oberschwaben sind Schauer oder Gewitter auch am Freitagvormittag noch möglich.

Im Westen lockert die Bewölkung in den frühen Morgenstunden dagegen zunehmend auf. Dort kann sich örtlich dichter Nebel bilden. Die Sichtweite kann stellenweise unter 150 Meter sinken.

Temperaturen erreichen bis zu 26 Grad

Trotz der aufziehenden Kaltfront wird es am Donnerstag zunächst noch relativ warm. Die Höchstwerte liegen bei etwa 20 Grad im Bergland und erreichen in Oberschwaben bis zu 26 Grad.

Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen und kann zeitweise auffrischen. In Gewitternähe sind deutlich stärkere Böen möglich.

In der Nacht zum Freitag gehen die Temperaturen auf 15 bis 10 Grad zurück.

Freitag kühler und meist bewölkt

Am Freitag gibt es deutlich mehr Wolken als Sonne. Im Südosten sind am Vormittag noch Schauer oder Gewitter möglich, ansonsten bleibt es weitgehend trocken.

Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen etwa 17 Grad in höheren Lagen und 22 Grad am Rhein. Der Wind weht schwach aus Nordost.

In der Nacht zum Samstag kann sich erneut verbreitet Nebel bilden. Örtlich sind Sichtweiten von weniger als 150 Metern möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen 12 und 8 Grad.

Wochenende wird freundlicher

Am Samstag halten sich zunächst noch viele Wolken, im Tagesverlauf zeigt sich jedoch häufiger die Sonne. Einzelne Schauer bleiben möglich. Die Temperaturen erreichen im Bergland und im Allgäu rund 18 Grad, ansonsten meist 21 bis 24 Grad.

Am Sonntag wechseln sich Sonne und Wolken ab. Vereinzelt sind erneut Schauer möglich. Besonders im Süden besteht zudem ein geringes Risiko für einzelne Gewitter. Die Höchstwerte liegen zwischen etwa 19 Grad im Bergland und bis zu 24 Grad im südlichen Rheintal.