Wetter in Baden-Württemberg
: In diesen Regionen besteht Hagelrisiko

Heute drohen nur vereinzelt Gewitter in Baden-Württemberg. Dabei kann sich laut DWD örtlich auch Hagel bilden.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Regen und Gewitter über Brandenburg: ARCHIV - 15.06.2023, Brandenburg, Premnitz: Eine Regenfront zieht über Brandenburg und Teile Sachsen-Anhalts hinweg.  (zu dpa: «Wie in den Tropen: Weshalb Schwüle so unangenehm ist») Foto: Cevin Dettlaff/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Baden-Württemberg können sich heute Gewitter entwickeln (Archivbild).

Cevin Dettlaff/dpa

In Baden-Württemberg dominiert am Dienstag zwar sonniges und sehr warmes bis heißes Wetter. Ganz stabil ist die Lage aber nicht überall: Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) können sich vor allem im Südschwarzwald vereinzelt Schauer und Gewitter entwickeln. Dabei ist neben Starkregen und kräftigen Böen auch kleiner Hagel nicht ausgeschlossen. Die Wetterkarte zeigt, wo sich die Gewitter im Laufe des Tages bilden. Ob es in den betroffenen Regionen hageln wird, lässt sich nicht vorhersagen.

Südschwarzwald mit erhöhtem Gewitterrisiko

Der DWD sieht das Gewitterrisiko am Dienstag vor allem im Südschwarzwald. Dort können sich im Tagesverlauf einzelne kurze Gewitter bilden. Ein breitflächiges Gewitterereignis wird nicht erwartet, vielmehr geht es um lokal begrenzte Entwicklungen.

Sollte sich ein Gewitter bilden, sind laut DWD Starkregenmengen um 20 Liter pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit möglich. Dazu können stürmische Böen oder Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde auftreten.

Auch kleiner Hagel ist bei solchen Gewittern nicht ausgeschlossen. Ob und wo genau sich die Gewitter entwickeln, lässt sich im Vorfeld jedoch nicht punktgenau bestimmen.

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Im übrigen Baden-Württemberg viel Sonne

Abseits des Südschwarzwalds präsentiert sich das Wetter am Dienstag deutlich ruhiger. Der DWD erwartet vielerorts viel Sonnenschein. Im Süden können sich am Nachmittag zwar Quellwolken bilden, Gewitter bleiben nach derzeitiger Prognose aber die Ausnahme.

Grund für das überwiegend stabile Wetter ist Hochdruckeinfluss über Süddeutschland. Von Norden strömt trockene und sehr warme Luft nach Baden-Württemberg. Lediglich im Bereich der Alpen und angrenzenden Regionen ist die Atmosphäre teilweise noch instabil genug für einzelne Schauer oder Gewitter.

Bis zu 34 Grad am Hochrhein

Neben dem Gewitterrisiko bleibt die Hitze ein Thema. Im Bergland werden am Dienstag Höchstwerte um 28 Grad erwartet, am Hochrhein sind laut DWD bis zu 34 Grad möglich.

Der Wind weht überwiegend schwach bis mäßig aus Nord bis Nordost und kann zeitweise böig auffrischen. In unmittelbarer Nähe eines Gewitters sind deutlich stärkere Böen möglich.

In der Nacht zum Mittwoch beruhigt sich das Wetter. Dann ist es klar oder nur gering bewölkt. Die Temperaturen sinken auf 17 bis 11 Grad.

Mittwoch und Donnerstag verbreitet sonnig und heiß

Am Mittwoch setzt sich das ruhige Sommerwetter fort. Der DWD erwartet viel Sonnenschein und Höchstwerte zwischen 29 und 34 Grad. Gewitter werden für diesen Tag in der aktuellen Vorhersage nicht genannt.

Am Donnerstag nimmt die Hitze weiter zu. Entlang des Rheins können bis zu 37 Grad erreicht werden. Selbst im Bergland sollen die Temperaturen über 30 Grad steigen. Gleichzeitig bleibt es sonnig und trocken.

Am Freitag steigt das Gewitterrisiko wieder

Zum Ende der Arbeitswoche könnte die Wetterlage erneut etwas wechselhafter werden. Für Freitag erwartet der DWD schwülheiße Temperaturen zwischen rund 31 Grad im Bergland und bis zu 38 Grad in der Kurpfalz.

Im Bergland können sich am Nachmittag und Abend hochreichende Quellwolken bilden. Einzelne Schauer und Gewitter sind dann erneut nicht ausgeschlossen. Bei Gewittern können laut DWD auch Sturmböen auftreten.

Damit konzentriert sich das konkrete Hagelrisiko am Dienstag zunächst auf den Südschwarzwald. Im weiteren Wochenverlauf bleibt es überwiegend sonnig und heiß, bevor zum Freitag vor allem im Bergland die Gewitterneigung wieder zunimmt.