Prozess in Konstanz
: Als Schönheitsarzt ausgegeben? 28-Jähriger vor Gericht

470 ästhetische Behandlungen soll ein 28-Jähriger in einer Konstanzer Praxis vorgenommen haben - obwohl er laut Anklage kein Arzt war. Nun muss er deswegen vor Gericht.
Von
dpa
Konstanz
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Ein Urteil am Landgericht Konstanz könnte Ende Oktober fallen.

Silas Stein/dpa
  • Konstanz: 28-Jähriger steht ab Montag vor Gericht wegen mutmaßlicher Scheintätigkeit.
  • Er soll mit falschen Dokumenten als Arzt aufgetreten und 470 Behandlungen durchgeführt haben.
  • Vorgeworfen werden Urkundenfälschung, Betrug, gefährliche Körperverletzung und Titelmissbrauch.
  • Laut Anklage täuschte er Patientinnen, tatsächlich war er nur Rettungssanitäter von 2018.
  • Prozess mit vier Verhandlungstagen – ein Urteil könnte am 28. Oktober fallen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Weil er sich mit gefälschten Dokumenten als Arzt ausgegeben und in einer Praxis in Konstanz Hunderte ästhetische Behandlungen durchgeführt haben soll, steht ein 28-Jähriger von Montag (9.00 Uhr) an vor dem Landgericht Konstanz.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, zwischen Anfang März und Mitte April 470 Behandlungen vorgenommen zu haben, vorwiegend aufpolsternde Hyaluronunterspritzungen im Gesicht.

Gegenüber den Patientinnen soll er vorgetäuscht haben, approbierter Arzt zu sein. Tatsächlich soll er lediglich eine 2018 abgeschlossene Ausbildung zum staatlich anerkannten Rettungssanitäter gehabt haben.

Nach dem Vorwurf der Anklage soll der Mann gefälschte ärztliche Prüfungsbescheinigungen und eine gefälschte Approbationsurkunde vorgelegt haben, um die Stelle in der Schönheits-Praxis zu bekommen.

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Dem Angeklagten werden unter anderem Urkundenfälschung, Betrug, gefährliche Körperverletzung, Missbrauch von Berufsbezeichnungen und unerlaubte Ausübung der Heilkunde vorgeworfen.

Seit Ende April sitzt er in Untersuchungshaft. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte am 28. Oktober fallen.