Nach Sardinien-Ferienlager: Pfadfinder aus dem Schwarzwald stranden in Italien

Nach dem Ferienlager auf Sardinien strandete mehrere Dutzend deutsche Pfadfinder in Livorno. (Archivbild)
Marcus Brandt/dpa- 68 Pfadfinder aus dem Schwarzwald strandeten in Livorno nach der Sardinien-Rückfahrt.
- Der gebuchte Bus zum Flughafen Mailand fehlte – die Gruppe blieb am Hafen stecken.
- Hafenbehörden stellten gegen 22.30 Uhr Feldbetten, die Nacht war im Hafengebäude.
- Am Sonntag um 8.00 Uhr fuhr ein Ersatzbus los, später Rückkehr nach Hause.
- Die Stadt verlangt vom Busunternehmen Auskunft; 63 Minderjährige und fünf Begleiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der Rückreise von einem Ferienlager auf Sardinien hat eine Gruppe von 68 deutschen Pfadfindern in Italien einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen müssen. Die Gruppe mit Mädchen und Jungen aus dem Schwarzwald – die meisten zwischen acht und 14 Jahren alt – war nach der Überfahrt von der Mittelmeerinsel mit der Fähre aufs Festland spätabends in der Hafenstadt Livorno gestrandet: Der Bus, mit denen es eigentlich zum Flughafen nach Mailand weitergehen sollten, war nicht da.
Daraufhin organisierten die Hafenbehörden gegen 22.30 Uhr mehrere Dutzend Feldbetten, auf denen die Pfadfinder dann im Hafengebäude die Nacht verbrachten. Mit einigen Stunden Verspätung ging es am Sonntag um 8.00 Uhr mit einem anderen Bus weiter zum Flughafen und schließlich nach Hause. Die Stadtverwaltung verlangt vom Busunternehmen jetzt Auskunft, warum das fest gebuchte Fahrzeug am Samstagabend nicht erschienen war.
Die Gruppe bestand aus 63 Minderjährigen und fünf erwachsenen Begleitern. Zur genauen Herkunft der Pfadfinder äußerten sich die italienischen Behörden nicht.
