Nach Motorradunfall mit zwei Toten auf B500
: Machen mehr Kontrollen die Schwarzwaldhochstraße sicherer?

Nach dem tödlichen Unfall auf der B500 kündigt die Polizei mehr Kontrollen an. Was sich für Motorradfahrer an den Wochenenden ändert.
Von
dpa
Nordschwarzwald
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Ein Polizist steht hinter einem Messgerät zur Geschwindigkeitskontrolle - verhindern mehr Kontrollen weitere tödliche Unfälle auf der Schwarzwaldhochstraße? (Symbolfoto)

Uwe Anspach/dpa
  • Polizei erhöht an Wochenenden die Kontrollen auf der B500 und weiteren Motorradstrecken.
  • Anlass ist ein tödlicher Zusammenstoß nahe Sand: Eine 18-Jährige und ein 41-Jähriger starben.
  • Schwarzwaldhochstraße ist beliebt und unfallträchtig – häufige Ursache ist zu hohe Geschwindigkeit.
  • Polizeipräsidium Offenburg zeigt sich betroffen: Fahren am Limit koste Leben.
  • Dieses Jahr starben im Zuständigkeitsbereich bereits 33 Menschen, davon zwölf Motorradfahrende.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach dem jüngsten schweren Unfall auf der Schwarzwaldhochstraße will die Polizei den Druck auf Motorradfahrer erhöhen. Es werde an den kommenden Wochenenden zusätzliche Kontrollen auf der B500 und weiteren Motorradstrecken geben, kündigte das Polizeipräsidium in Offenbach an. Am Sonntag waren eine 18 Jahre alte Motorradfahrerin und ein 41 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß nahe Sand (Landkreis Rastatt) ums Leben gekommen.

Die Schwarzwaldhochstraße gilt wegen ihrer Panoramen und Kurven als eine der legendärsten und beliebtesten Motorradstrecken Deutschlands. Die rund 65 Kilometer lange Route verläuft zwischen Baden-Baden und Freudenstadt im Nordschwarzwald. Sie gehört aber auch zu den Strecken mit den meisten Unfällen im Land. Häufigste Ursache ist nach Angaben der Polizei die überhöhte Geschwindigkeit.

Polizei ist traurig und betroffen

„Wir stellen leider fest, dass teilweise sehr viel Unvernunft und Fahren am Limit mit dem Leben bezahlt wird“, sagte der Leiter der Schutzpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Offenburg, Martin Plate. „Das macht traurig, betroffen und lässt einen sprachlos zurück.“

Im Bereich, für den das Polizeipräsidium Offenburg verantwortlich ist, sind nach Angaben der Behörde in diesem Jahr bereits mehr Menschen auf den Straßen gestorben als in jedem gesamten Jahr seit 2022. Bis Ende des vergangenen Monats seien 33 Menschen ums Leben gekommen, davon zwölf Motorradfahrende. Im Jahr zuvor waren es demnach 28 - im ganzen Jahr.