Großbrand in Freiburg
: Gebäudekomplex an vielen Stellen einsturzgefährdet

Nach dem Feuer ist der Gebäudekomplex an vielen Stellen einsturzgefährdet. Doch in der Nacht bleibt es vorerst ruhig. Die Ursache für den Brand ist noch unklar.
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(red/dpa)
Oberndorf

Eine Luftaufnahme zeigt das Ausmaß des Großbrands in Freiburger Industriegebiet.

dpa/Jason Tschepljakow

Nach dem Feuer in einem Freiburger Industriegebiet ist es in der Nacht vor Ort ruhig geblieben. Es habe keine weiteren Vorfälle gegeben, sagte ein Sprecher der Polizei der dpa.

Ein vorläufiges Ergebnis zur Brandursache werde nicht vor nächster Woche erwartet. Ein Mitarbeiter einer Firma in dem Gebäudekomplex wurde laut Polizei leicht verletzt.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei hätten die Ermittlungen übernommen und seien im Austausch mit weiteren Behörden. Der Brand ist laut dem Freiburger Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) einer der größten der Stadtgeschichte.

„Das Brandobjekt ist an vielen Stellen akut einsturzgefährdet, weshalb eine Begehung des Geländes durch die Polizei zur genauen Ursachenforschung auch weiterhin noch nicht möglich ist“, hieß es nach Abschluss der Löscharbeiten.

Ursache noch unklar

Nach ersten Schätzungen der Ermittler beläuft sich der Schaden auf mindestens 50 Millionen Euro. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Schadensumme noch steige.

Das Feuer war aus bisher ungeklärter Ursache am Mittwochabend ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte am Donnerstag weiter – nach rund 20 Stunden schloss sie die Arbeiten ab. Einige der Einsatzkräfte seien in der Nacht als Brandsicherheitswache vor Ort geblieben.

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