DWD warnt vor Sturmböen in Baden-Württemberg
: Diese Landkreise sind betroffen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Montag, 31. August, in Baden-Württemberg vor kräftigem Wind und teils stürmischen Böen.
Von
Lukas Böhl
Stuttgart
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Windsack im Sturm: ARCHIV - 02.07.2017, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Ein Windsack weht am 03.07.2017 in der Nähe von Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) im Wind. (zu dpa: «Bessere Unwetterwarnung für Europa: Neuer Satellit im All») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Achtung, hier wird es heute stürmisch.

Jens Büttner/dpa

Besonders betroffen sind höhere Lagen im Schwarzwald, doch auch im Flachland sind starke Windböen möglich. Welche Landkreise aktuell unter einer amtlichen Warnung stehen, zeigt die DWD-Warnkarte.

Bis zu 80 km/h im Schwarzwald

Am stärksten fällt der Wind laut DWD in den Hochlagen des Schwarzwalds aus. Dort sind bis zum Abend zeitweise stürmische Böen oder Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 65 und 80 km/h möglich.

Der Wind kommt dabei aus Südwest bis West. Auch abseits der Gipfellagen bleibt es ungemütlich: Im Flachland können bis in die Nacht zum Dienstag Windböen um 60 km/h auftreten.

Kaltfront zieht über Baden-Württemberg

Ursache für das windige Wetter ist eine Kaltfront, die am Montag rasch von West nach Ost über Süddeutschland hinwegzieht. Auf ihrer Rückseite bleibt zunächst eine feuchte und instabile Luftmasse zurück.

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Neben kräftigem Wind sind deshalb regional auch Schauer und Gewitter möglich.

Gewitter können zusätzliche Sturmböen bringen

Am frühen Montagmorgen besteht besonders in Oberschwaben noch Gewittergefahr. Dabei können Sturmböen mit bis zu 80 km/h auftreten. Zusätzlich sind Starkregen mit bis zu 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde sowie kleinkörniger Hagel möglich.

Am Nachmittag steigt vor allem in den nördlichen Regionen Baden-Württembergs erneut das Gewitterrisiko. Auch dort sind nach Angaben des DWD Sturmböen um 75 km/h nicht ausgeschlossen.

Wetter beruhigt sich am Abend

Im Tagesverlauf wechseln sich Sonne und Quellwolken ab. Die Temperaturen erreichen rund 20 Grad im Bergland und bis zu 26 Grad am Rhein.

Am Abend lässt der Wind allmählich nach und das Wetter beruhigt sich. In der Nacht zum Dienstag bleibt es überwiegend trocken, örtlich kann sich Nebel bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 10 Grad.

Ab Dienstag deutlich ruhiger

Am Dienstag setzt sich von Süden her Zwischenhocheinfluss durch. Dann scheint häufig die Sonne, Niederschlag wird nicht erwartet. Die Temperaturen steigen auf 21 bis 26 Grad.

Auch am Mittwoch bleibt es voraussichtlich trocken und freundlich. Für Donnerstag werden sogar Höchstwerte zwischen 23 und 28 Grad erwartet.