: Alle drei Sekunden legt ein Profi ein Paket aufs Band
Mit dem Black Friday am 25. November beginnt in Paketzentren die Zeit, in der doppelt so viele Pakete wie im restlichen Jahr verschickt werden. Wie schaffen das die Mitarbeitenden? Ein Besuch bei DHL in Eutingen im Gäu.
Er kam im Jahr 2017 als Quereinsteiger zu DHL, inzwischen ist er der Leiter des Paketzentrums in Eutingen im Gäu: Jens Rapp, 35 Jahre alt.
Simon Granville
In der Produktionssteuerung des Paketzentrums in Eutingen behalten die Mitarbeiter den Überblick. Sie achten darauf, dass sich die ankommenden Lkw-Fahrer mit Paketen aus nah und fern nicht in die Quere kommen.
Simon Granville/Simon Granville
Die Disponenten haben ein Dutzend Bildschirme gleichzeitig im Blick, auf jedem werden mehrere Videoaufnahmen gezeigt. So sehen die Disponenten, wenn ein Lkw ankommt und wo ein Rolltor frei ist. Dorthin lotsen die Disponenten dann den Fahrer, damit der dort seine Pakete abladen kann.
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An den sogenannten Vorsortern fahren die Mitarbeiterinnen Rollcontainer voller Pakete aus den ankommenden Lkw.
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Die Pakete legen die Mitarbeiterinnen dann von Hand auf das erste Förderband.
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Dabei muss der Empfänger-Etikett nach oben zeigen, sodass das Scangerät dieses erfassen kann.
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Das Scangerät benötigt nur den Bruchteil einer Sekunde, um zu lesen, wohin das Paket soll und auf welches Förderband es als nächstes geschickt wird.
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Insgesamt gibt es in Deutschland 37 Paketzentren. Das Einzugsgebiet in Eutingen umfasst rund 9000 Quadratkilometer mit drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.