Ausschreitungen in Mannheim: Ex-DFB-Präsident fordert nach Krawallen harte Geldstrafen

Helfen Geldstrafen, um solche Bilder zu verhindern? (Archivbild)
Uwe Anspach/dpa- Ex-DFB-Chef Reinhard Grindel fordert harte Geldstrafen nach Krawallen in Mannheim.
- Vereine sollen Eingänge strenger kontrollieren, damit Pyrotechnik nicht ins Stadion gelangt.
- Grindel verlangt klare Distanz von Vereinsführungen zu Gewalt und Ultragruppierungen.
- Pokalspiel Mannheim gegen Kaiserslautern wurde nach Platzsturm und Pyro lange unterbrochen.
- Er warnt: Ohne härteres Vorgehen könnten Innenminister Polizeikosten auf Clubs umlegen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach den Krawallen beim Südwest-Derby zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern fordert der frühere DFB-Präsident Reinhard Grindel hohe Bußgelder.
„Es geht nur mit harten Geldstrafen durch die DFB-Gerichtsbarkeit, die den Vereinen wirklich wehtun und dafür sorgen, dass sie an den Eingängen besser kontrollieren“, sagte der 64-Jährige der „Frankfurter Rundschau“.
Grindel sagte zudem: „Auch in den Vereinen, in denen die Ultras offensichtlich die Präsidien bestimmen, müssen sich deren Führungskräfte konsequent von Gewalt und Pyrotechnik distanzieren.
Vorstände dürfen nicht den Eindruck erwecken, mit Ultragruppierungen unter einer Decke zu stecken und es hinzunehmen, dass lebensgefährdende Pyrotechnik ins Stadion gelangt.“

In Mannheim gab es am Freitag schwere Ausschreitungen. (Archivbild)
Uwe Anspach/dpaPlatzsturm und Pyrotechnik
Das DFB-Pokalspiel in Mannheim war am Freitagabend nach einem Platzsturm und viel Pyrotechnik unmittelbar nach dem Ende der regulären Spielzeit lange unterbrochen worden. Kaiserslautern gewann letztendlich mit 1:0 nach Verlängerung.
Grindel ist überzeugt: „Wenn Vereine von sich aus nicht stärker gegen Ultras vorgehen, darf sich niemand wundern, dass den Innenministern die Argumente ausgehen, die zusätzlichen Polizeikosten für Hochsicherheitsspiele nicht auf die Clubs umzulegen. So, wie es in Bremen schon wiederholt geschehen ist.“
