Rückblick auf die Raucherkultur
: Wo früher überall geraucht werden durfte

Was heute unvorstellbar erscheint, war noch vor wenigen Jahrzehnten gang und gäbe: eine Zigarette rauchen, wann und wo man wollte. Ein Blick auf drei Orte, an denen Rauchen in der heutigen Zeit kaum mehr vorstellbar ist.
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(red/pm)
Oberndorf
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Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Rauchen im Alltag weit verbreitet.

Sebastian Kahnert/dpa

Die Zahl der Raucher ist seit vielen Jahren rückläufig: Während im Jahr 2001 noch rund 28 Prozent aller deutschen Jugendlichen zur Zigarette griffen, waren es 20 Jahre später laut Bundesgesundheitsministerium nur noch sechs Prozent.

In einer Pressemitteilung blickt der Online-Händler Vape Globe auf drei Orte, an denen früher geraucht werden durfte. Vape Globe vertreibt E-Zigaretten (auch Vapes genannt) und hat sich laut eigener Beschreibung zum Ziel gesetzt, „den globalen Wandel vom Rauchen hin zu weniger schädlichen Produktalternativen voranzutreiben“.

Raucherpause auf dem Schulhof

Ort Nummer Eins, der in der Mitteilung vorgestellt wird: Schulhöfe und Schul-Pausenräume. Lehrer und Schüler, die rauchen: Das war an deutschen Schulen früher Normalität. Erst im 2007 wurde die Altersgrenze für den Konsum von Tabakwaren von 16 auf 18 Jahre hochgestuft - der Wandel zu rauchfreien Schulhöfen liegt demnach noch gar nicht so lange zurück.

Ein Jugendlicher raucht auf dem Schulhof – ein Einblick aus einer Zeit, als Rauchen in Schulen noch alltäglich und erlaubt war.

Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Wenn sogar der eigene Hausarzt raucht

Ort Nummer Zwei: Auch in Arztpraxen war das Rauchen früher keine Seltenheit. Patienten rauchten im Wartezimmer und sogar Ärzte griffen zwischen den Konsultationen zur Zigarette.

Eine Zigarette auf 2000 Meter

Ort Nummer Drei: Besonders ausgeprägt war laut Pressemitteilung früher die Rauchkultur in Flugzeugen. Die Passagiere durften während des Fluges rauchen und es gab sogar spezielle Raucherabteile. Dass es auch heute noch Aschenbecher in Flugzeugen gibt, hat einen einfachen Grund. So wird in der Mitteilung erklärt: Trotz des internationalen Rauchverbots an Flugzeugen sind alle Airlines verpflichtet, an Bord Aschenbecher mitzuführen. Damit soll die Brandgefahr minimiert werden - sollte nämlich ein Gast heimlich im Flugzeug rauchen, ist es sicherer, die Zigarette im Aschenbecher zu entsorgen als im Papierkorb der Toilette.

Eine Flugbegleiterin mit Zigarette – heute ein kurioser Anblick.

Foto: dpa/David Ebener

Alte Gewohnheiten zurücklassen

Zusammenfassend wird in der Pressemitteilung betont, dass sich die Zeiten und damit auch die Rauchgewohnheiten geändert haben. Heute steht der Gesundheitsschutz im Vordergrund und die Akzeptanz von Rauchen in der Öffentlichkeit ist stark zurückgegangen.